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Die Stadt twittert und postet

Youtube, Twitter und Facebook erhalten auch Einzug in die Verwaltung Die Stadt twittert und postet

In Potsdam zwitschert es gewaltig. Nicht nur von den Dächern, sondern auch aus dem Rathaus, besser gesagt aus der Online-Abteilung. Seit rund zwei Jahren betreibt die Stadt in den neuen Medien Imagepflege und ist mittlerweile bei vielen sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube oder auch dem Kurznachrichtendienst Twitter aktiv.

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YouTube-Kanal der Stadt zum Friedrich-Jubiläum. Screenshot: MAZonline

Potsdam. Für diesen Zweck wurde sogar eine Social-Media-Koordinationsstelle geschaffen. Mit Hilfe der neuen Medien und ihren Potenzialen, hat sich Potsdam das Ziel gesetzt, neben der eigentlichen Website auch jüngeres Publikum auf direktem Wege anzusprechen. Bisher jedoch nur mit mäßigem Erfolg.

Bei Facebook hat die Stadt Potsdam einen „Freundeskreis“ von genau 888 Mitgliedern, die sich dort regelmäßig über die neuesten Aktivitäten in der Stadt informieren. Ein anderer Facebook-Auftritt von Potsdam, nicht vom Rathaus, erfreut sich indes großer Beliebtheit. Dort haben rund 10.000 Mitglieder den „Gefällt mir“-Button gedrückt und tauschen sich über das Potsdamer Stadtleben aus.

Die Userzahlen beim Facebook-Profil der Stadtverwaltung sind bisher jedoch unter den Möglichkeiten geblieben. „Deshalb ist es geplant, auch in Zukunft verstärkt Umfragen und andere interaktive Angebote auf den Social-Media-Plattformen zu nutzen“, sagt Stadtsprecher Markus Klier auf MAZ-Anfrage. So werden die Nutzer stärker eingebunden und eine direkte „Autobahn“-Kommunikation entsteht.

Zum Friedrich-Jahr 2012 installierte die Stadt zusätzlich auch einen Youtube-Kanal. In den kommenden Wochen soll hier ein virtueller Raum für Videos zum Thema Wissenschaft für die Zukunft geschaffen werden, sagte Klier.

Beim Video-Portal Youtube sind die Nutzerzahlen schon etwas stärker als bei Facebook. Insgesamt wurden die kurzen Videoclips rund um den alten Fritz mehr als 16.000 Mal angesehen.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter hat Potsdam auch den „virtuellen Draht“ zu den Internetnutzern für sich entdeckt. „Die Pressemitteilungen der Stadt werden alle über Twitter an die Follower gesendet, die diese dann auf ihrem Computer oder Smartphone lesen können“, erklärt Klier den Potsdamer Twitter-Account. Bisher wurden rund 2100 Tweets, Kurzmeldungen, abgesetzt. 376 Abonnenten der 160-Zeichen-Meldungen zählt die Stadt.

Auch die Agentur für Arbeit in Potsdam hat den Übergang zur virtuellen Welt schon geschafft. Nicht in dem Ausmaß wie die Stadt, aber jedoch mit einer App für die Smartphones. Hier können bundesweit Stellen abgerufen werden und Informationen beschafft werden. „Insgesamt beläuft sich die Zahl der Downloads bundesweit auf rund 16 Millionen“, sagt Clarissa Schmidt von der Arbeitsagentur Potsdam. (Von Marcel Jarjour)

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