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Potsdam Die eigenen Songs spielen
Lokales Potsdam Die eigenen Songs spielen
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16:26 21.11.2017
Konzentriert bei der Sache: Der Schlagzeuger einer Band im Rahmen des Projektes Jammboxx. Quelle: Christel Köster
Potsdam

Die Brandenburgische Hauptstadt als Wiege großer Bands? Ein neues Musikprojekt könnte genau das bewirken. Junge Menschen kommen mit Instrumenten in Kontakt, spielen, nehmen eigne Songs auf. Und auch Jugendliche, die zuvor nie daran gedacht hätten, jemals ein Musikinstrument zu spielen, kommen zum Zug. Das ist die Idee von Jammboxx der Städtischen Musikschule Am Stern. Die fünfte Klasse der Grundschule am Pappelhain, die siebte Klasse des Leibniz-Gymnasiums sowie Jugendlich aus dem Kiez bilden Bands und spielen Songs ein. Die drei Zielgruppen proben jeweils getrennt. Bis zu acht Schüler sind ein halbes Jahr mit dem Projekt beschäftigt während der Rest ihrer Klasse im regulären Musikunterricht sitzt. Dann wird gewechselt. Nach zwei Jahren war dann jeder Schüler der Klasse bei der Jammboxx dabei.

Das Projekt läuft seit September und geht auf die Initiative von Musikschulleiterin Heike Lupuleak und Musiklehrer Christoph Hillmann zurück. Sie wurden von einer ähnlichen Idee aus Hamburg inspiriert. „Es ist ein Praxisprojekt, bei dem die Jugendlichen mit teilweise keinen Kentnissen bis zur fertigen Band dabei sind“, sagt Hillmann. „Es ist ein kreativer Schutzraum, in dem alle Ideen und Inhalte erlaubt sind.“ Alle Inhalte? Ja. Und wenn etwa Gewalt ein Thema sei, dann werde darüber diskutiert und in einem Lied verarbeitet. Unterstützung fanden Lupuleak und Hillmann bei der Kulturbeigeordneten Noosha Aubel. Der Freundeskreis der Musikschule hat mit Equipment und Tonstudiotechnik ausgeholfen.

„Am Anfang dachten wir: Hoffentlich bekommen wir die Gruppen überhaupt voll, aber dann wurden wir überrannt“, sagt Lupuleak. Sie will die Jugendlichen mit dem Projekt dazu animieren, Musik zu etwas Langfristigem in ihrem Leben zu machen. Sie können maximal ein halbes Jahr mitmachen. Danach können sie in den Unterricht an der Musikschule gehen. „Auch für die Jugendlichen vom Kiez haben wir dann Möglichkeiten, Förderung anzubieten.“

Von Annika Jensen

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