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Potsdam Die neue Garde kann gedeihen
Lokales Potsdam Die neue Garde kann gedeihen
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10:14 14.06.2013
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POTSDAM

Um die Lindenbäumchen, die in diesen Tagen gesetzt worden sind, brauche man sich jedenfalls keine Sorgen zu machen. „Herbst- und Winterpflanzungen sind immer günstiger als die im Frühling“, sagt Frank Schmidt. Zumindest in dieser Hinsicht habe der lange Winter seine Vorteile. 116 stattliche Linden waren im Februar an der B 273 unter Protesten von Bürgern, Umweltschützern und Politikern gefällt worden (die MAZ berichtete). Inzwischen sind 168 junge Bäume in Reih und Glied nachgepflanzt worden. Die ausführende Firma hat mit dem Landesbetrieb einen Pflegevertrag auf fünf Jahre geschlossen, sagt Schmidt. Das bedeute, dass die Bäume von den Mitarbeitern gewässert und beschnitten und im Fall der Fälle auch ersetzt werden. Fällungen, Pflanzungen und Pflege lässt sich das Land 73 000 Euro kosten.

Die alten Bäume waren laut Landesbetrieb zum Teil vom Brandkrustenpilz befallen, so dass die Sicherheit der Autofahrer auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden könne. Weil der Brandkrustenpilz ansteckend ist und um den Neulingen einen guten Start zu ermöglichen, seien die Stubben abgefräst und das Erdreich großzügig ausgetauscht worden. Nur etwa einen halben Meter versetzt zu ihren Vorgängern steht die neue Garde nun am Straßenrand – sehr dicht also. „Mehr Abstand war nicht möglich, weil, auf der einen Seite ein Graben verläuft und das Land auf der anderen in Privatbesitz ist“, erklärt Schmidt. Für die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern und Bäumen erhält die Strecke Leitplanken. (Von Nadine Fabian)

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