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Potsdam Die perfekte Sommernacht
Lokales Potsdam Die perfekte Sommernacht
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10:08 11.08.2014
Francesco Wilking von "Die höchste Eisenbahn". Quelle: Friederike Steemann
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Potsdam

Fans von handgemachter Musik kamen am Samstag im Waschhaus voll auf ihre Kosten. Ganz getreu dem Motto, dem sich die Konzertreihe „Rubys Tuesday“ verschrieben hat – gute Nachwuchskünstler auszugraben und diesen eine Plattform bieten, sich einem breiten Publikum zu präsentieren – gab es beim fünften „Rubys Festival“ für jeden Musikliebhaber tolle Neuentdeckungen.

Das Wetter hätte besser nicht sein können: Bis in die Nacht hinein konnte man in kurzer Hose und T-Shirt draußen wie drinnen der Musik lauschen. Kühle Getränke und Leckereien machten das kleine Festival, welches ohne Dixi-Klo und Zeltplatz auskommt, zur perfekten Sommernacht.

Rubys Festival am 9. August im Potsdamer Waschhaus. Mit Ansa, Malky, Die höchste Eisenbahn, Luca Vasta, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, Anna F.

Je voller der Saal, desto drückender die Luft, was die Leute bei den Acts „Luca Vasta“ und „Anna F.“ aber nicht davon abhält zu tanzen. Die beiden jungen Damen haben jeweils einen Hit, der in Fernsehwerbungen zu hören war. Im Fall von Luca Vasta heißt er „Cut my hair“, von Anna F. hörte man „Time stands still“. Die zweite Gemeinsamkeit: Nicht nur ihre Songs aus den Werbungen sind Ohrwürmer. Wem es im Saal zu warm ist, der ist draußen mit bester deutscher Musik versorgt. Zunächst von „Die höchste Eisenbahn“, einer Band, die sich aus den Mitgliedern Francesco Wilking von „Tele“ und Moritz Krämer, der vorher solo musizierte, formierte. Von ihnen gibt es textlich die volle Ladung Singer-Songwriter-Charme, die dank dem Mond, der genau über der Bühne steht, auch noch hübsch anzusehen ist. Für die größte Stimmung sorgen „Käpt’n Peng und die Tentakel von Delphi“ – so außergewöhnlich wie der Bandname sind auch die Songtitel, zum Beispiel „Backpfeifenernte auf dem Alphabeet“. „4321 peng peng peng“ – die Leute drängen sich vor der Bühne und reißen die Hände in die Luft. Hinter Käpt’n Peng verbirgt sich Schauspieler Robert Gwisdek, der sich auf der Bühne als Rapper beweist und auch immer wieder ohne musikalische Begleitung Texte zitiert.

Insgesamt genossen rund 1000 Besucher den musikalischen Sommerabend – 200 mehr als 2013. Damit ist Veranstalter Matthias Porep zufrieden. Im nächsten Jahr soll es das sechste Rubys Festival geben.

Von Friederike Steemann

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