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Die schlimmsten Fahrradfallen in Potsdam

MAZ-Leser warnen Die schlimmsten Fahrradfallen in Potsdam

Der Tod der 19-jährigen Radfahrerin hat in Potsdam erneut eine Sicherheitsdebatte ausgelöst. Viele Potsdamer haben der MAZ ihre schlimmste Gefahrenstellen geschickt. Viele sind mehrfach genannt worden. Besonders häufig wurde die Innenstadt genannt. Wir haben die gefährlichsten in einer Karte dokumentiert.

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Die Promenade an der Hegelallee - wer hat hier Vorfahrt?
 

Quelle: Christel Köster

Potsdam.  Eine Woche ist es nun her, dass eine junge Frau am Nauener Tor mit dem Rad verunglückte und noch an der Unfallstelle starb. Seither melden MAZ-Leser täglich gefährliche Stellen, an denen sie sich als Radfahrer unwohl fühlen oder gar Angst haben.

Dörte Behrendt: Ein großes Problem sei der grüne Pfeil an der  Otto-Nagel-/ Ecke Berliner Straße : „Autos aus der Otto-Nagel-Straße kommend sehen nicht ihre rote Ampel, sondern fast immer nur ihren grünen Pfeil.

Auch an der Kreuzung Berliner-/Behlertstraße aus Berlin kommend ist mir jeden Tag bange. Bei Grün fahre ich geradeaus und Autos biegen rechts ab. Ebenso aus Richtung Stadt in Richtung Berlin über die Kreuzung Behlert-/Nuthestraße fahrend ist es eine Zitterpartie, denn im ersten Teil der Überfahrt hat der Radfahrer zwar immer Vorfahrt vor den nach rechts auf die Nuthestraße abbiegenden Fahrzeugen, aber es gibt keine Ampel. Ich habe von quietschenden Reifen und Hupen schon alles erlebt. Ich muss aber leider auch viele Radfahrer kritisieren. Auf dem falschen Radweg in die falsche Richtung radeln, das erlebe ich auch jeden Tag. Und das sind nicht nur die Fahrradraser, sondern auch Mütter/Väter mit ihren Kindern“.

Andreas Müller nennt Gefahrenstellen in Potsdam-West: Geschwister-Scholl-Straß e nach der Haltestelle Am Kiewitt (parkende Autos, Straßenbahnschienen), am Bahnhof Charlottenhof (Abbiegen/Fahren auf Fußgängerweg und anschließend wieder auf die Straße) sowie an der Brücke über den Schafgraben (Schienen der Straßenbahn).

In Babelsberg sei die Kurve in Höhe Freiland kritisch. Hier müssen Radfahrer die Straße nutzen, haben auch eine extra Markierung. Durch die Kurve überholen jedoch die Autos/Busse extrem eng und schneiden die Fahrbahn der Radfahrer.

Im Zentrum werde es in der Charlottenstraße insbesondere aufgrund der Tramschienen und der daneben parkenden Autos brenzlig. Problematisch sei dort auch die Tramhaltestelle: „Durch die Erhöhung und Verengung der Straße versuchen die Autofahrer oftmals, noch vor der Haltestelle schnell an den Radfahrern vorbei zu kommen und schneiden oftmals den Weg.“

In der Friedrich-Ebert-Straße sei es zwischen Charlottenstraße und Nauener Tor heikel: „Viele Fußgänger sind hier auf der Straße unterwegs, oftmals sehr unbedarft, dazu viele Autos, die parken und wegen der verbotenen Durchfahrt wenden.“

Siehe auch : Weitere Gefahrenstellen | Geisterrad erinnert an tödlichen Unfall | 19-jährige Radfahrerin wird von Lkw erfasst | Große Bestürzung in Potsdam.

Ein "Geisterrad" in der Friedrich-Ebert-Straße erinnert an den tödlichen Unfall.

Quelle: MAZonline

Welche Stellen in Potsdam sind für Radfahrer gefährlich?

Schreiben Sie uns: Lokalredaktion Potsdam, Friedrich-Engels-Straße 24, 14473 Potsdam oder: potsdam-stadt@MAZ-online.de

Von MAZonline

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