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Potsdam Die schwarze Kasse seiner Majestät
Lokales Potsdam Die schwarze Kasse seiner Majestät
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20:57 02.04.2013

Er hat die Haushaltsführung seiner Majestät erforscht und die Rechnungen aus der Privatschatulle des Preußen digital erschlossen. Besucher der „Friederisiko“-Ausstellung zum 300. Geburtstag des Monarchen, die Luh als Kurator wissenschaftlich vorbereitete, haben im vergangenen Jahr im Neuen Palais gelernt, dass der asketisch auftretende Regent ein Genießer und Liebhaber von Luxus war.

Die 60 Seiten umfassende „Rote Schatulle“ kann nun dank einer Zuwendung aus der Stiftung „pro Sanssouci“von einem Experten ausgewertet werden. „Darum wird sich der Potsdamer Historiker Ralf Zimmer kümmern, der sich auch in Sachen Informationstechnik gut auskennt“, sagt Luh. Außerdem stelle das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem einen Arbeitsplatz und technische Hilfe zur Verfügung, so Luh.

Damit fördert die gewachsene Stiftung „pro Sanssouci“ ein weiteres Projekt. Zu Beginn des Jahres 2013 hat sich die Stiftung „Glasbrücke Berlin – Stiftung für europäische Glaskunst“, aufgelöst und ihr Kapital „pro Sanssouci“ anvertraut. „Diese 75 000 Euro bilden den ersten Themenfonds in unserer Stiftung“, sagt Heinz Berg, stellvertretender SPSG-Generaldirektor und Geschäftsführer von „pro Sanssouci“. Nach dem Willen der Stifterin Eva Preuss – die Fotografin hat sich ganz dem Medium Glas verschrieben – soll „pro Sanssouci“ mit den Erträgen aus diesem Vermögen zukünftig die Glaskunst in den preußischen Schlössern und Gärten fördern und insbesondere die Patenschaft für die farbigen Vasen auf dem von Ludwig Persius entworfenen Stibadium im Paradiesgarten an der Maulbeerallee übernehmen. „Damit ist ein Anfang gemacht, die ein wenig im Schatten der großen Gemälde-, Möbel- und Porzellansammlungen stehenden Glaskunstwerke gezielt fördern zu können“, sagt Berg. Er hoffe auf viele Mitstreiter und Nachahmer. Die Stiftung „pro Sanssouci“ bietet Privatpersonen die Möglichkeit, durch Zustiftungen in Form von Namen- und Themenfonds, der Gewährung von Stifterdarlehen oder Gründung unselbständiger Stiftungen sich mit dem Erhalt des historischen Erbes zu identifizieren. „Wer dafür stiftet, kann dies generationenübergreifend mit seinem Namen verbinden“, so Berg. (Von Carola Hein)

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