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Potsdam Die sechstbesten der Welt
Lokales Potsdam Die sechstbesten der Welt
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09:16 27.05.2013
Potsdam

Der Abiturjahrgang war in seiner Altersgruppe gegen 54 Mannschaften angetreten. Insgesamt wetteiferten 827 Teams aus 13 Ländern mit mehr als 15 000 Teilnehmern. Die Humboldtianer hatten sich mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaften für die Teilnahme an der WM 2013 qualifiziert.

Bei „Odyssey of the Mind“ sind Teamgeist, Kreativität und Fantasie gefragt. Die Teams stellen sich einem Langzeit- und einem Spontanproblem. Während man die Lösung des Langzeitproblems über mehrere Monate bis zum Wettkampf vorbereiten kann, erfahren die Teams das Spontanproblem erst vor Ort und haben dafür nur wenige Minuten.

Das Langzeitproblem der Humboldtianer war im Bereich Schauspiel angesiedelt. Sie hatten das Motto „It's How You Look at It“ (Wie man's betrachtet) gewählt und Kostüme, Requisiten und Kulissen für ein achtminütiges Theaterstück gestaltet. Die Herausforderung bestand darin, eine originelle und humorvolle Aufführung auf die Beine zu stellen. Dabei sollten zwei Charaktere auftreten, die sich – in ihren Augen – normal verhalten, ihrer Umgebung aber merkwürdig erscheinen. Außerdem sollten ein kreativer Szenenwechsel und ein Messgerät enthalten sein, das den Grad der Seltsamkeit anzeigt. Im Mittelpunkt der Geschichte der Humboldtianer stand ein steppender Waschbär, der seine volle Kreativität nicht im Wald, sondern bei den Menschen entfalten konnte. Eine Anspielung auf „Omer“ das Maskottchen von „Odyssey of the Mind“.

Nach einer Woche bei den World Finals in Michigan werden die Potsdamer noch einige Tage in den USA verweilen und die amerikanische Gastfreundschaft genießen. Es stehen auch Ausflüge nach Washington D.C. und New York auf dem Programm.

Das Humboldt-Gymnasium nimmt seit 1991 an „Odyssee of the Mind“ teil. Das WM-Team ist seit 2007 dabei. Die teure Reise haben unter anderem die Stadtwerke unterstützt. Am Start waren das Evangelische Gymnasium Hermannswerder (Platz 31 von 39) und das Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder (31 von 42). nf

Bei „Rock in Caputh“ regnet es immer! Das ist wie ein Fluch. Kein Festivalwochenende am Schwielowsee ohne Regentropfen. Am Freitag zeigte sich der Himmel zwar bedeckt, aber immerhin trocken.

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