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Das sind Potsdams Partnerstädte

Wir stellen vor Das sind Potsdams Partnerstädte

Die Diskussion über die Flugreise von Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs nach Sansibar und eine mögliche Städtepartnerschaft mit der afrikanischen Stadt ist nicht neu. Schon vor Jahren war eine Partnerschaft im Gespräch. Wir stellen die jetzigen sieben Partnerstädte der brandenburgischen Landeshauptstadt vor. Die französische Stadt Versailles ist auch im Gespräch.

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Potsdams Partnerstädte auf einen Blick.

Quelle: MAZonline

Potsdam. Mit Opole (Polen), Bobigny (Frankreich), Jyväskylä (Finnland), Bonn (Deutschland), Perugia (Italien), Sioux Falls (USA) und Luzern (Schweiz) pflegt Brandenburgs Landeshauptstadt derzeit sieben Städtepartnerschaften. im Jahr 2015 könnte mit der französischen Stadt Versailles ein neuer Partner dazukommen. Noch in diesem Jahr will Bürgermeister Francois de Maiziéres seine Aufwartung  in Potsdam machen.

Opole (seit 1973) , ist wie Potsdam eine kreisfreie Stadt und Hauptstadt der südwestpolnischen Wojewodschaft Opolskie (Oppelner Land). Sie ist Heimat von etwa 120.000 Bürgern und liegt in Zentralschlesien, östlich von Dresden. Bedingt durch die reichen Vorkommen an Kalkstein im Umland, hat sich in Opole die Zementindustrie zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt. Darüber hinaus haben die Lebensmittelindustrie, der Maschinenbau, das Bauwesen und die Energiegewinnung herausragende Bedeutung. Kulturell ist Opole als Zentrum der deutschen Minderheit in Polen von besonderer Bedeutung. » www.opole.pl

Bobigny (seit 1974) , war früher gallisch. Namenspatron war der römischen General Balbinacum. Erst spät, im 19. Jahrhundert, wurde die nordfranzösische Kommune industrialisiert, entwickelte sich dann aber zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung. Sie beherbergt heute etwa 47.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Département Seine-Saint-Denis am Stadtrand der französischen Hauptstadt Paris. Besondere Bedeutung erlangte die Stadt auch als Hochburg der Einwanderer aus den französischen Kolonien bzw. Überseegebieten in der Karibik, dem Maghreb und Schwarzafrika. » www.bobigny.fr

Jyväskylä (seit 1985) , wurde erst 1837 gegründet, ist Hauptstadt von Mittelfinnland und ca. 270 Kilometer nördlich von Helsinki gelegen. Das Stadtbild wird insbesondere durch die Bauten des Architekten Alvar Aaltos geprägt, der das Polizeipräsidium, die Universität und das Stadtmuseum entwarf. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum der Papier- und Holzwirtschaft sowie der Metallurgie. Der Einwohnerzahl beträgt etwa 133.000. Der vierfache Rallye-Weltmeister Tommi Mäkinen (geboren 1964) ist einer der bedeutendsten Söhne der Stadt. » www.jyvaskyla.fi

Bonn (seit 1988) , wurde schon vor der Wiedervereinigung Deutschlands Partnerstadt von Potsdam. Erst nach dem Fall der Mauer aber wurde die Partnerschaft intensiviert. Bonn blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück und wurde als römisches Legionslager gegründet. Später erlangte die Stadt Bedeutung als barocke Residenzstadt der Kölner Kurfürsten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bonn 1949 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem der Deutsche Bundestag 1991 beschloss, dass Berlin wieder Bundeshauptstadt werden sollte, ist Bonn heute als UNO-Stadt sowie Hauptsitz von etwa 150 internationalen Nichtregierungsorganisationen von Bedeutung.  » www.bonn.de

Perugia (seit 1990) , gehörte einst zu den mächtigsten Städten des antiken etruskischen Reiches und entstand auf einem markanten Hügel in der umbrischen Ebene. Heute ist Perugia Hauptstadt Umbirens und blickt zurück auf eine bewegte Geschichte, die geprägt ist von dem Zerwürfnis von Kaiser und Papast im Mittelalter, wobei sich Perugia stets auf die Seite der Kirche schlug. Die Einwohnerzahl beträgt heute etwa 166.000. Der noch gut erhaltene etruskische Bogen, das ehemalige mittelalterliche Aquädukt und der Palazzo dei Priori erlauben eine architektonische Zeitreise und zeugen von der kulturellen Bedeutung der Stadt. Weltberühmt sind die Baci Perugina (Küsse von Perugia), Pralinen mit einer Füllung aus Nougat und ganzen Haselnüssen. » www.perugiaonline.com

Sioux Falls (seit 1990) , bezeichnte sich selbst als " South Dakota's largest and fastest growing city". Die Metropole liegt im Herzen der USA und beherbergt etwa 230.000 Einwohner. Der Name der Stadt geht zurück auf den Indianerstamm der Sioux, die heute aber nur 2,7 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Besondere Bedeutung hat die Stadt als Knotenpunkt verschiedener Eisenbahnstrecken und Schnellstraßen zwischen Ost und West. Sioux Falls ist das kulturelle sowie Handels- und Dienstleistungszentrum der Region an den Wasserfällen des Big Sioux River, einem Nebenfluss des Missouri. » www.siouxfalls.com

Luzern (seit 2002) , ist mit etwa 80.000 Einwohnern die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und gesellschaftliches sowie kulturelles Zentrum der Zentralschweiz, gelegen zu Füßen des Vierwaldstädtersees. Bekanntes Wahrzeichen der Stadt ist die überdachte Kapellbrücke mit dem Wasserturm. Ebenfalls von historischer Bedeutung ist die sogenannte Spreuerbrücke über den Fluss Reuss, welche die Alt- mit der Neustadt verbindet. Die malerische Lage der Stadt Luzern zwischen den Alpengipfeln des Pilatus und des Rigi begünstigte schon ab 1840 die Entwicklung der Stadt zur Tourismushochburg. » www.luzern.com

Versailles (könnte/wird kommen), hat es mit dem Schloss von Versailles zu Weltruhm gebracht. Nicht nur, dass das Domizil Ludwig des XIV zum Vorbild zahlreicher anderer Schlossanlagen weltweit wurde. Für Deutschland erlangte es im Mai 1919 durch die Unterzeichnung des Friedensvertrags von Versailles besondere Bedeutung, da hier die Schuldfrage am 1. Weltkrieg, umfassende Gebietsabtretungen Deutschlands und Reparationszahlungen vertraglich festgeschrieben wurden. Die Stadt Versailles beherbergt heute etwa 86.000 Einwohner und ist zudem ein wichtiges industrielles Zentrum und Standort der Autobauer Renault und Citroen. » www.versailles.fr

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