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Potsdam Dinnershow „Merlins Zauberspiegel“
Lokales Potsdam Dinnershow „Merlins Zauberspiegel“
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16:51 27.11.2016
Feurig waren die Show-Einlagen bei der Dinner-Show „Merlins Zauberspiegel“ im Filmpark-Restaurant „Prinz Eisenherz“. Quelle: Julian Stähle
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Babelsberg


Sagen und Legenden zum Abendbrot: Mit der aktuellen vorweihnachtlichen Dinnershow „Merlins Zauberspiegel“ im „Prinz Eisenherz“ wird inhaltlich an den Film von einst angeknüpft. Vier Gänge werden aufgetischt – es darf zwischen vegetarisch und „Allesfresser“ gewählt werden – dazwischen sponn mit recht wohlgenährten Feen und Waldgeistern an der Artus-Sage. Nicht unbedingt auf einem Niveau, das für eine Einladung zum nächsten Theatertreffen gereicht hätte, aber das Publikum, das wie die Ritter an der Tafelrunde saß, fühlte sich gut unterhalten. Und das zählt! Wirklich atemberaubend waren die artistischen Leckerli der Berlinerin Natalie Reckert. Und die Feuershow erst – die zündete!

Artistik unterm Dach des „Prinz Eisenherz“. Quelle: Julian Stähle

So feurig die Showeinlagen zu später Stunde waren, das Essen hätte an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Feuer, äh Salz, vertragen. Ein wenig Schonkost-Attitüde lag über den vier Gängen. Als Entrée gereicht wurden Paprika-, Gurken- und Möhrensticks, die man in Kräuterquark tunken und sich dazu ein Vollkornbrot mit – sehr leckerem – Schmalz bestreichen konnte. Nachfolgend gereicht wurde ein „Dampfendes Schaumsüppchen mit Kräutern“ – und eigentlich auch gerösteten Schinkenstreifen, die womöglich Merlin wie von Zauberhand verschwinden ließ. Da war jedenfalls nix – Gleiches galt für die vegetarische Variante mit gerösteten Croutons. Der Hauptgang, grundsätzlich fein: Zwei Scheiben rosa gebratenen Kalbsrückens (der in etlichen Fällen leider nur lauwarm auf die Tische kam) an Kartoffelgratin mit in Mangold gewickelten Möhrenstiften, gefülltem Wirsingköpfchen und getrüffelter Kalbsjus. Für die Nicht-Fleisch-Esser wurde Kalb durch Gemüsequiche und Salatbouquet ersetzt. Den süßen Abschluss bildete eine Mousse aus Bourbonvanille-Quark an Orangen-Zimt-Sauce.

Quelle: Julian Stähle

Wer zwischen den zeitlich sehr zerdehnten Gängen – die Dinnershow dauert dreieinhalb Stunden – doch mal auf dem Smartphone wischte oder tippte, der wurde prompt von Conferencier Theo Theodor erwischt. Die Ermahnung ereilte die Gäste in Reimform.

Während die Folkband „The Sandsacks“ mit handgemachten, irisch-keltischen Klängen bei der „Hollywood in Babelsberg“-Show fehl am Platze wirkten, passten die Musiker diesmal perfekt in die mittelalterliche Mythenwelt. Das Publikum, darunter viele Betriebsweihnachtsfeier-Grüppchen, ging richtig ab. Es durfte getanzt werden. Fazit: An den Gerichten und an der Inszenierung der Artus-Sage könnte die Küche noch ein bisschen schrauben.

Das Publikum ging ab bei „The Sandsacks“. Quelle: Julian Stähle

Termine der Dinnershow sind am 2., 3., 6.-11., 14.-16., 21. und am 26. Dezember. Einlass ist jeweils ab 18, Beginn ab 19 Uhr. Dreieinhalb Stunden dauert das Programm. Tickets kosten ab 49,90 Euro, für Vier- bis 16-Jährige ab 24,90 Euro. Karten kann man unter Tel.

Von Ricarda Nowak

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