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Doppelbelichtung

Waschhaus-Ausstellungsreihe „Red Wall“ feiert mit Fotos von Alexander Straulino zweijähriges Bestehen Doppelbelichtung

Mit neuen Arbeiten des Berliner Fotografen Alexander Straulino feiert die Ausstellungsreihe „Red Wall“ im Waschhaus am Dienstag, 12. Februar, ihr zweijähriges Bestehen.

In seiner aktuellen Serie „La Femme d’Argent“ setzt sich Straulino mit der skulpturalen Qualität des Körpers im Bild auseinander, wobei er mit den Möglichkeiten der Polaroid-Technik experimentiert. Seine Aufnahmen spielen mit dem Genre der Aktfotografie, zielen aber nicht auf eine sinnlich-ästhetische Wirkung ab, sondern muten wie eine wissenschaftliche Darstellung des Körpers an. In ihrer Bildästhetik erinnern die Aufnahmen mitunter an die Bewegungsstudien des Foto-Pioniers Etiénne-Jules Marey.

Mit der Positionierung der Figur vor neutralem Hintergrund hebt Straulino die statuenhafte Wirkung des Körpers hervor. Ähnlich wie bei antiken olympischen Skulpturen schafft er es, dem im Bild fixierten Körper das Statische zu nehmen und eine lebendige Dynamik zu verleihen. Diese ist den tänzerischen Bewegungen des Modells geschuldet, wird aber durch die Doppelbelichtung der Polaroids mit zwei unterschiedlichen Positionen potenziert.

Alexander Straulino arbeitet für internationale Magazine wie Vogue und Harpers Bazaar. Geht es bei diesen vorwiegend im Bereich der Beauty-Fotografie angesiedelten Auftragsarbeiten um die perfekte Inszenierung des Modells, wird in „La Femme d’Argent“ der Körper in seiner ganzen Fragilität und Natürlichkeit abgebildet.

Zum Jubiläum wird nach dem üblichen Künstlergespräch der zweite „Red-Wall“-Jahreskatalog präsentiert. Neben Alexander Straulino werden darin die Arbeiten der Ausstellungen von Lisa Wassmann („Walking on the Moon“), Enrico Nagel („Secret Garden“), Christoph Voy („My Life with the Thrill Kill Kult“) und Tobias Kruse („Hello Revolution!“) vorgestellt. Im Anschluss wird das neue Ausstellungsjahr mit einem Live-Gig des Berliner Electro-Duos Dear us gefeiert: Dariusz Voltra und Philly Gran erschaffen mit Klavier, Gitarre und reduzierten elektronischen Mitteln einen Klang, der von Voltras rauchiger Stimme getragen mal an das frühe Depeche Mode, mal an den Minimalismus eines James Blake erinnert. Nach dem Konzert übernimmt der Ruby’s-Tuesday-Club das Nachtprogramm.

Vernissage im Waschhaus, Schiffbauergasse, am Dienstag, 12. Februar, 20 Uhr. Ausstellung bis 13. Mai. (Von Adrian Porikys)

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