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Potsdam Dorothea Nerlich im Inselpavillon
Lokales Potsdam Dorothea Nerlich im Inselpavillon
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11:27 22.02.2018
Im Sommer 2004 stellte Dorothea Nerlich im Pavillon auf der Freundschaftsinsel gemeinsam mit Marianne Foerster aus. Quelle: Dietmar Horn
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Potsdam

Mit einer Ausstellung von Dorothea Nerlich im Inselpavillon eröffnet der Verein Freunde der Freundschaftsinsel am Sonnabend um 15 Uhr sein Jahresprogramm. Die in Bornim lebende Künstlerin präsentiert Keramische Plastiken, Tischgärten und Malerei von Dorothea Nerlich. Die Ausstellung ist zugleich ein Beitrag zur traditionellen Ehrung des Gartenkünstlers Karl Foerster (1874-1970). Die Laudatio hält Hinrich Enderlein, Vorsitzender des Brandenburgischen Kulturbundes und Kulturminister a.D.

Zur Potsdamer Bundesgartenschau 2001 hatte sich Dorothea Nerlich intensiv mit den schriftlichen Quellen Karl Foersters beschäftigt, insbesondere mit seinen Ansichten zu Kunstwerken in Gärten. Zusammen mit Marianne Foerster (1931-2010) und Peter Herling gestaltete sie in Folge viele inspirierende Ausstellungen im Brandenburger und Berliner Raum, die in vielfältiger Art und Weise hauptsächlich die großformatige Gartenkeramik thematisierten.

Im Sommer 2004 hatte Dorothea Nerlich im Inselpavillon eine gemeinsame Ausstellung mit der Witwe Karl Foersters unter dem Titel „Natur-Strukturen-Räume“. Im vergangenen Jahr beteiligte sich Dorothea Nerlich gemeinsam mit den Potsdamer Gärtnern Peter Herling und Wolfgang Kautz an der Internationalen Gartenschau in Berlin-Marzahn. Ihr Wettbewerbsbeitrag „Tischgärten, Keramikskulpturen, Rittersporn“ wurde von einer Jury mit der Großen Goldmedaille gewürdigt.

Die Ausstellung von Dorothea Nerlich zur Karl-Foerster-Ehrung 2018 verbindet die Gartenkeramik mit kleinformatigen keramischen Plastiken, Tischgärten und Malerei und versucht, so die Freunde der Freundschaftsinsel in ihrer Einladung, „dem Foerster’schen Geist in seinem ganzen Einfallsreichtum möglichst nahe zukommen“. Auf der Freundschaftsinsel und mit dem transparenten Ausstellungspavillon lasse sich die „Einheit von Innen- und Außenraum, Kunst, Garten und Natur in besonders intensiver Weise darstellen“.

Dorothea Nerlich, geboren 1950 in Bad Düben bei Wittenberg, volontierte in der Marwitzer Keramikwerkstatt von Hedwig Bollhagen und studierte 1969 bis 1972 an der Potsdamer Außenstelle der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung. Das Studium an der Kunsthochschule in Berlin Weißensee schloss sie 1976 mit einem Diplom ab. Seither ist sie freischaffend als bildende Künstlerin vor allem in Berlin und Brandenburg tätig.

Zur traditionellen Karl-Foerster-Ehrung zum Geburtstag des Gartenkünstlers spricht am 9. März um 15 Uhr der langjährige Potsdamer Stadtkonservator Andreas Kalesse. Zur Finissage der Ausstellung am 18. März gibt es um 15 Uhr eine Lesung mit Klaus Büstrin.

Info Ausstellung im Pavillon auf der Freundschaftsinsel bis 20. März, geöffnet Di-So 11-17 Uhr.

Von Volker Oelschläger

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