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Potsdam Immer mehr Kellereinbrüche in Potsdam
Lokales Potsdam Immer mehr Kellereinbrüche in Potsdam
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17:30 08.10.2015
Achtung! Kellereinbrecher sind unterwegs. Quelle: dpa
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Potsdam

Die Polizei Potsdam verzeichnet einen ungewöhnlichen Anstieg bei Kellereinbrüchen. Das „Kriminalitätsphänomen“, wie die Polizei es nennt, sei seit einigen Wochen in der Landeshauptstadt zu beobachten. Dabei sei kein örtlicher Schwerpunkt zu erkennen – alle Stadtteile und Wohngebiete seien betroffen.

Die Täter nehmen sich in Mietshäusern, egal ob Alt- oder Neubau, zum Teil wahllos Kellerverschläge der Mieter vor, brechen sie auf und durchsuchen sie nach wertintensiven Gegenständen wie Fahrrädern, Computertechnik, Musikanlagen oder anderen technischen Geräten. Die Einbrecher machen aber auch nicht vor Lebensmitteln und anderen Gegenständen halt. Sie stehlen fast alles, das sich irgendwie in Geld umsetzen lässt.

Die Spurensuche im Rahmen der Anzeigenaufnahme verläuft laut Polizei meistens ohne großen Erfolg, weil die Kellerverschläge in der Regel nur unzureichend gesichert sind und teilweise ein einfaches Aufdrücken der Türen oder ein Entfernen von Schrauben genügend, um hineinzugelangen. Da in fast allen bekanntgewordenen Fällen keine Einbruchsspuren an den Auseingangstüren zu verzeichnen waren, könne man gegenwärtig keine Aussage dazu treffen, wie die Täter in die jeweiligen Wohnhäuser gelangten. „Eine Prognose lässt aber zu, dass oftmals auch die Hauseingangstüren nicht ordnungsgemäß gesichert sind“, so die Polizei. Gerade in den Nachtzeiten, wo ein Großteil der Einbrüche geschieht, würde es genügen, die Hauseingangstür abzuschließen, um ein unbefugtes Betreten zu verhindern.

In diesem Zusammenhang betont die Polizei, dass sie auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen ist. So sollten jeder verdächtige Feststellung in Hausfluren und unberechtigte Personen gemeldet werden. Hinweise können sofort über den Notruf erfolgen. Mitteilungen, die mit weitergehenden Ermittlungen verbunden sind, können auch telefonisch unter 0331-55081224, im Internet unter www.internetwache.brandenburg.de oder jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.

Von MAZ-Online

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