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Potsdam Dreharbeiten rauben 120 Parkplätze
Lokales Potsdam Dreharbeiten rauben 120 Parkplätze
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18:44 11.03.2019
Parken in der Brandenburger Vorstadt ist schon an normalen Tagen ein Abenteuer. Quelle: Rainer Schüler
Brandenburger Vorstadt

In der Brandenburger Vorstadt regt sich Unmut über zwei Filmdrehs in dieser Woche. Dort soll zum einen von einer Produktionsfirma die neue Folge der Krimiserie „Soko Potsdam“ gedreht werden, zudem wurden Anwohner informiert, dass der RBB teilweise zeitgleich – und noch einmal in der nächsten Woche – dort seinen nächsten Tatort mit dem Arbeitstitel „Das Leben nach dem Tod“ dreht, und zwar in der Geschwister-Scholl-Straße 70.

Soweit, so gut in der Filmstadt Potsdam, sagen sich auch Anwohner, sie sind aber wütend darüber, dass in einem Kiez, in dem die Parkplatzsuche ohnehin ein Abenteuer ist, rund 120 Stellplätze für die Fahrzeuge der Film- und Technikcrews entfallen. Anwohner Sebastian Köhler etwa sagt, er hätte sich größere Sensibilität der Firmen im Umgang mit den Anwohnern gewünscht. Angesichts hoher Produktionskosten müsste es doch ein Leichtes sein, betroffenen Anwohnern für die wenigen Tage etwa einen Parkschein im Parkhaus am Luisenplatz zukommen zu lassen, schlägt Köhler vor.

Eine entsprechende Anfrage bei der Produktionsfirma habe ergeben, dass dafür, wenn überhaupt, die Stadt zuständig wäre, diese wiederum verwies auf die Produktionsfirma als Verantwortliche. „Es geht nicht um Riesenärger“, schränkt Köhler ein, „aber wenn zwei Filme von zwei Firmen mit zwei Budgets gedreht werden, wäre sicher eine bessere Behandlung der Anwohner möglich gewesen.“

Von MAZonline

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