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Potsdam Drehstart für „Dragon Tattoo“ in Babelsberg
Lokales Potsdam Drehstart für „Dragon Tattoo“ in Babelsberg
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11:39 17.01.2018
Claire Foy wird in Babelsberg als Lisbeth Salander vor die Kamera treten. Quelle: doa
Babelsberg

Filmprominenz in Babelsberg: Ende Januar beginnen auf dem Studiogelände die Dreharbeiten für den Thriller „Dragon Tattoo – The Girl in the Spider’s Web“. Das hat Sprecherin Bianca Makarewicz am Dienstag auf MAZ-Anfrage bekannt gegeben. Die deutsch-amerikanische Koproduktion von Sony Entertainment und der Studio Babelsberg AG ist nach ihren Angaben das erste größere internationale Filmprojekt auf dem Gelände seit dem 2016/17 in Babelsberg produzierten Thriller „Mute“ mit Duncan Jones, der erstmals im Frühjahr 2018 auf Netflix gezeigt werden soll.

Vorgänger waren Kinoerfolge

„Dragon Tattoo – The Girl in the Spider’s Web“ ist eine Fortsetzung der „Millennium“-Trilogie von Stieg Larsson (1954-2004), die in der Verfilmung von David Fincher mit Rooney Mara als Hackerin Lisbeth Salander und Daniel Craig als Kommissar Mikael Blomkvist zum Kinoerfolg wurde.

Claire Foy aus Netflix-Serie „The Crown“ bekannt

Die Romanvorlage stammt erstmals nicht von Stieg Larsson, sondern von David Lagerantz. Regie führt Fede Alvarez, bekannt durch den Horrorfilm „Don’t Breathe“. Als Kommissar Blomkvist kommt der Schwede Sverrir Guðnason vor die Kamera, als Salander die Britin Claire Foy, die für ihre Rolle als junge Königin Elisabeth in der Netflix-Serie „The Crown“ 2017 unter anderem mit einem Golden Globe Award ausgezeichnet wurde.

Claire Foy als Queen Elizabeth in „The Crown“. Quelle: Netflix

Auch in Brandenburg wird gedreht

Gedreht wird nach Angaben von Studiosprecherin Makarewicz in Babelsberg und weiteren Orten in Berlin und Brandenburg sowie in Stockholm als dem Originalschauplatz der Handlung. Der Film soll im Herbst in die Kinos kommen.

Medienboard fördert „Dragon Tattoo“

Die in Babelsberg sitzende Filmfördergesellschaft Medienboard Berlin-Brandenburg hat am Dienstag bekannt gegeben, dass „Dragon Tattoo“ mit 600 000 Euro gefördert werde. Laut Makarewicz ist das die erste Förderzusage für das Filmprojekt, weitere Anträge unter anderem bei der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein seien noch in der Prüfung.

Von Volker Oelschläger

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