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Potsdam Lady Gacka rockt den Filmpark
Lokales Potsdam Lady Gacka rockt den Filmpark
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02:22 29.04.2018
Wie es sich für einen Filmstar gehört, kommt das Seidenhühnchen Snowball im roten Cabriolet zum MAZ-Termin mit Zukunftstag-Praktikantin Ella Klaffer (11). Quelle: Bernd Gartenschläger
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Babelsberg

Lady Gacka spielt sich gern in den Vordergrund. Die braune Legehenne ist eine echte Diva und weicht ihrer Trainerin Claudia Blume nicht von der Seite. Lady Gacka kann besser bei Fuß laufen als Filmhund Wolle – und der ist schon ein echter Star, immerhin hat der schwarz-weiße Border Collie bei „Bibi und Tina“ mitgespielt. Jetzt endlich kommt Lady Gacka aber auch ganz groß raus: Zusammen mit ihren Kollegen – Seidenhühnchen Snowball und Paduanergockel Herr Bongartz – rockt sie die Bühne im Filmpark Babelsberg, an jedem Öffnungstag um 15.30 Uhr.

Das Hühner-Trio mag es deftig

„Die meisten denken, Hühner sind dämlich“, sagt Claudia Blume. „Das stimmt aber nicht. Hühner können vieles, zum Beispiel besser gucken als wir Menschen.“ Vor allem wenn’s ums Futter geht, könne man Hühnern nichts vormachen. „Kein Versteck ist vor ihnen sicher“, so die Tiertrainerin. „Die Geschmäcker sind aber sehr verschieden.“ Was die drei Hühner gemeinsam haben: Sie mögen keinen Apfel. Die Trainerin glaubt sogar, dass sie lieber von einer Bockwurst picken würden – was sie natürlich nicht dürfen. Stattdessen gibt es zur Belohnung Würmer und ab und zu ein Hunde-Leckerli aus Wolles Vorräten. Das Trio mag es deftig.

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Auch Filmtiere müssen zum Casting – und drei Hühner machen vor, wie’s geht. Die neue Show im Filmpark Babelsberg nimmt die eigene Branche auf die Schippe.

„Wenn die Vorbereitungen für die Show beginnen, wollen die Hühner sofort los“, sagt die Trainerin. Lady Gacka, Snowball und Herr Bongartz haben kein Lampenfieber, obwohl im Fernsehstudio 1, in dem sie auftreten, 300 Zuschauer Platz finden. Ein Jahr sind die Hühner alt; im Winter hat Claudia Blume begonnen, sie für die Show zu dressieren. Dabei geht es nicht nur um Tricks, sondern auch darum, dass die Hühner mit fremden Gerüchen und Geräuschen klarkommen.

Das müssen auch alle anderen Tiere lernen, die im Filmpark auftreten. Ziegenbock Peter zum Beispiel, der in der Filmtiershow auch einen großen Auftritt hat. Oder der kleine Weißbauchigel, die Bartagame, die Panzerschleiche und die Wüstenrennmaus, die bei einem Wissensquiz die Hauptakteure sind. „Unsere Show soll lustig und unterhaltsam sein, aber auch informativ“, sagt Claudia Blume. „Man kann bei uns etwas über die verschiedenen Tiere lernen und natürlich über die Filmbranche.“

Nur ein Federvieh kann gewinnen

Dieses Jahr zeigen die Tiere, dass auch sie zum Casting müssen, bevor sie engagiert werden. Wie im echten Filmtier-Leben bewerben sich die Hühner für eine Rolle – aber es kann nur ein Federvieh gewinnen! Also präsentieren sich Lady Gacka, Snowball und Herr Bongartz auf dem Laufsteg – und dabei wird es immer wieder sehr, sehr lustig.

Spaß sollen auch die Hühner haben. „Man sucht sich Tiere aus, die von sich aus etwas anbieten und gern arbeiten – es gibt nämlich auch faule Tiere“, sagt Claudia Blume. Ein Regisseur habe zwar meist eine Vorstellung davon, wie die Besetzung für eine bestimmte Rolle aussehen soll, beim Casting zähle letzten Endes aber nicht die Schönheit, sondern der Charakter und Einsatz.

Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Am Zukunftstag – auch Girl’s & Boy’s Day genannt – können sich Schüler verschiedene Berufe anschauen. Im Land Brandenburg hat er zum 16. Mal stattgefunden. Knapp 6500 Mädchen und Jungen haben das Angebot genutzt; mehr als 725 Unternehmen, Institutionen, Berufs- & Hochschulen und Behörden haben teilgenommen.

In Potsdam haben u.a. mitgemacht: die Aids-Hilfe, das Amtsgericht, das Geoforschungszentrum, die Fachhochschule, die Filmuniversität, die Industrie-und Handelskammer, das Finanz-, das Justiz-, das Innen- und das Bildungsministerium sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, das Max-Planck-Institut, das Museum Barberini, die Polizei, die Universität, der Zoll.

Bei der MAZ hat sich Ella Klaffer als Journalistin ausprobiert. Sie ist elf Jahre alt, kommt aus Berlin und geht in die 6. Klasse. nf

Von Ella Klaffer

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