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Potsdam Drittletzter bei der Bezahlung
Lokales Potsdam Drittletzter bei der Bezahlung
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16:11 28.01.2018
Wer wirklich reich werden will, ist im Südosten besser aufgehoben als in Potsdam. Quelle: dpa
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Potsdam

Was das Gehaltsniveau angeht, so liegt Potsdam im Vergleich der Landeshauptstädte auf einem traurigen drittletzten Rang. Legt man das deutsche Durchschnittseinkommen als 100 Prozent zugrunde, bekommt ein Vollzeitbeschäftiger in Potsdam nur 80,6 Prozent davon, unterboten nur noch von den Erfurtern (80,4 Prozent) und den Schwerinern (76,1). Auch Berlin bleibt unter dem Bundesdurchschnitt (93,6), nähert sich diesem aber wesentlich stärker an. Das dicke Geld lässt sich – wenig überraschend – im Süden und Südwesten der Republik verdienen: Stuttgart führt hier mit 127,6 Prozent knapp vor München (126,1); Düsseldorf (118,5) und Wiesbaden (117,4) folgen auf den Plätzen drei und vier. In Saarbrücken verdient ein Angestellter mit 99,8 Prozent nahezu den Bundesdurchschnitt. Das alles hat das Finanzportal Gehalt.de zusammengetragen und ausgerechnet und im Internet auf seinem Gehaltsatlas 2018 veröffentlicht.

Den drittletzten Rang hält Potsdam – beziehungsweise Brandenburg – auch bei den Einstiegsgehältern, unterboten nur noch von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Akademiker steigt hier im Schnitt mit 34 807 Euro brutto ein, jemand nach der Lehre mit 22 641 Euro. Zum Vergleich: In Hessen oder Baden-Württemberg starten Akademiker durchschnittlich mit mehr als 50 000 Euro brutto, Ex-Azubis mit deutlich über 30 000 Euro.

Allgemein gilt: „Große Unternehmen zahlen in der Regel höhere Gehälter, da sie über deutlich mehr Kapital verfügen und die Arbeitsverhältnisse häufig tarifrechtlich geregelt sind“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de – andererseits liege bei kleinen Unternehmen ein Vorteil darin, „dass Beschäftigte sehr schnell mehr Verantwortung übernehmen und sich noch besser einen breiten Erfahrungshintergrund aufbauen können.“

Zu den Berufen mit dem höchsten Gehalt in Deutschland liegen Oberärzte und Fachärzte, die im Mittel pro Jahr 121 207 beziehungsweise 82 406 Euro nach Hause tragen, gefolgt von Fonds- und Finanzmanagern und Ingenieuren mit 70 000 bis 80 000 Euro Jahreseinkommen. Am anderen Ende der Skala stehen Zimmermädchen, Küchengehilfen, Friseure, Kellner, Angestellte in Call-Centern und Kassenpersonal. Sie alle verdienen im Mittel nur rund 20 000 bis 25 000 Euro im Jahr. Bei den Branchen ist die Softwareindustrie ganz vor, die Hotellerie ganz hinten.

Von MAZonline

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