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Potsdam „Eddie the Eagle“ feiert Premiere
Lokales Potsdam „Eddie the Eagle“ feiert Premiere
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18:10 21.03.2016
Bei der Deutschland-Premiere am Sonntagabend in München (v.l.): Koproduzent Henning Molfenter, die Schauspieler Hugh Jackman, Taron Egerton und Iris Berben, Regisseur Dexter Fletcher, Ex-Skispringer Michael „Eddie the Eagle“ Edwards und Koproduzent Charlie Woebcken. Quelle: fox
Babelsberg

Dank Horror und „Homeland“: Studio Babelsberg schließt sein Geschäftsjahr 2015 mit fünf Millionen Euro Gewinn ab. Das teilte das Filmstudio am Montag in einer Pressemitteilung mit. Zur positiven Bilanz haben internationale Ko-Produktionen wie der Horrorthriller „A Cure for Wellness“ von Regisseur Gore Verbinski, die auf wahren Begebenheiten beruhende Skispringer-Biografie „Eddie the Eagle“, der von Luc Besson produzierte Actionfilm „The Lake“ sowie die in Brandenburg und Berlin gedrehte fünfte Staffel der TV-Serie „Homeland“ beigetragen. Ebenfalls vom Studio koproduziert wurde Andreas Nabers Märchenneuverfilmung von „Das kalte Herz“.

Nach dem schwachen Jahr 2014 mit einem Verlust von 2,5 Millionen Euro ging es nun wieder aufwärts. Das positive Ergebnis sei, so Studio-Boss Charlie Woebcken, „insbesondere auf die verbesserte Auslastung von Studiovermietung, Produktionsdienstleistungen, Ausstattung und Kulissenbau zurückzuführen“. Mit der im Bau befindlichen Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ zwischen Grün- und Ahornstraße solle die „weitere Ausrichtung als attraktiver Produktionsstandort und -dienstleister für deutsche und internationale Filmprojekte gesichert werden“. Acht Millionen Euro werden in vier Straßenzüge investiert, die für Kino-, Fernseh- und Werbefilmproduktionen zur Verfügung stehen.

Im Juni fällt dort die erste Klappe zur historischen TV-Krimi-Serie „Babylon Berlin“ in der Regie von Tim Tykwer. Doch erst einmal feierten Woebcken und Kollege Henning Molfenter am Sonntagabend in München die Deutschlandpremiere der ganz wunderbaren Tragikomödie „Eddie the Eagle“.

Die Babelsberger Koproduzenten erschienen auf dem Roten Teppich in weißen Sweatshirts mit Aufdruck „I’m Eddie’s Producer“ – in Anspielung aufs Kostümbild. Eddies Filmeltern Jo Hartley und Keith Allen trugen Strickpullis mit ähnlichen Motiven („I’m Eddie’s Mom“). Rund 1000 geladene Gäste verfolgten Dexter Fletchers rührende Tragikomödie über den britischen 88er-Olympiateilnehmer der Herzen. Studio Babelsberg hatte die Produktions-Dienstleistungen für den Dreh im Frühjahr 2014 in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf verantwortet.

Umjubelt wurde – außer Taron Egerton in der Titelrolle und Hugh Jackman als Coach mit Alkoholproblem – vor allem der Mann, dessen Geschichte erzählt wird: Michael „Eddie“ Edwards. „Er bekam stehende Ovationen“, erzählte Woebcken. Edwards bedankte sich und ließ adlermäßig seine Arme schwingen – wie einst nach seinen Landungen von der Schanze.

Wie es fürs Studio in diesem Jahr weitergeht, darüber hüllte sich Woebcken in Schweigen. Bis Mitte April wird die Agentenserie „Berlin Station“ mit Rhys Ifans, Richard Jenkins und Richard Armitage im Auftrag von Paramount gedreht. Man befinde sich in Verhandlungen für weitere Projekte, die noch nicht in trockenen Tüchern seien.

Ein neu erstelltes Gutachten besagt, dass das Studio Ende 2015 einen Verkehrswert von 80 Millionen Euro hat – 2007 war der Standort „nur“ 55 Millionen Euro wert.

Von Ricarda Nowak

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