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Potsdam Eigenes Menü zur Jugendweihe
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09:58 14.06.2013
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David Bundschuh, Sous-Chef des Steigenberger Hotel Potsdam, empfängt neun Jugendliche zu einem Kochkurs in der Lehrküche der Ausbildungsstätte. Damit der Kochprofi die Meute in Schach halten kann, stehen ihm zwei freiwillige Assistenten tatkräftig zur Seite. Michael Steindel schloss vor zwei Jahren seine Ausbildung zum Koch am OSZ Johanna Just ab. Adrian Saß ist derzeit Auszubildender im zweiten Lehrjahr. Die Veranstaltung ermöglichten der Humanistische Verband und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg (Dehoga). Schüler unterschiedlicher Schulen durften sich in Vorbereitung auf ihre Jugendweihe für den Kurs anmelden.

In der Küche angekommen, wurden zuerst die Schürzen angelegt und die Kochmützen mit Namen beschrieben. Um das Drei-Gänge-Menü in der vorgegebenen Zeit fertig zu bekommen, findet sich für jeden Gang eine Arbeitsgruppe zusammen. Adrian Saß bereitet mit drei Schülern die Vorspeise zu – einen lauwarmen Spargelsalat mit marinierten Erdbeeren, Rucola und Himbeerdressing. Um den Hauptgang, Züricher Geschnetzeltes mit Kartoffelrösti, kümmert sich, wie sollte es anders sein, Sous-Chef David Bundschuh. Das Stück Kalbsoberschale können nur echte Männer bearbeiten. Deshalb haben sich vier Jungen dazu entschieden, ihm zu helfen. Das Dessert klingt schwierig, ist aber ganz leicht herzustellen. Crêpe Suzette heißt die Süßspeise, die Michael Steindel mit seinen drei Schützlingen zubereitet.

Bevor jedoch gekocht werden kann, treffen sich alle Beteiligten am Waschbecken, denn Sauberkeit ist das A und O. Danach werden die Lebensmittel genau unter die Lupe genommen und die Aufgaben verteilt. Kartoffeln schälen, Teig anrühren, Erdbeeren schneiden – in der Küche wird emsig gearbeitet. Juliane Nitsche freut sich über die Motivation der Kinder. „Sie sollen sich trauen, an den Herd zu gehen und einfach Neues auszuprobieren“, sagt die Vorsitzende des Humanitischen Verbands. Auf David Bundschuhs Anregung hin probieren die Kinder tatsächlich Neues aus. Das darf beim ersten Mal auch schief gehen. Beim Braten der Rösti möchte jeder mal ran. Schon fliegt der Kartoffelrösti in die Luft und landet auf dem Herd. Beim zweiten Versuch funktioniert es schon besser. Nach einer Stunde duftet es köstlich in der Lehrküche und so mancher schielt schon auf die duftenden Crêpes. Doch ans Verputzen ist noch lange nicht zu denken! Zuerst müssen die anderen Gänge fertig werden.

Niklas Scharffenberg steht an der Pfanne und schaut zweifelnd auf ein Rösti, das allem Anschein nach nicht gar werden will. Dem 14-Jährigen macht die Arbeit in der Küche trotzdem Spaß. „Ich habe zu Hause schon öfter gekocht. In dem Kurs möchte ich mehr lernen“, erzählt der Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums Teltow. Der Hauptgang braucht seine Zeit, wird aber doch vor Ablauf der Frist fertig. Nach zweieinhalb Stunden Arbeit sitzen endlich alle am perfekt gedeckten Tisch. Wie im 5-Sterne-Restaurant sieht es aus und das Warten hat sich gelohnt. Mehr als ein „Hmm“ bekommt keiner mehr heraus. (Von Franziska Maria Schade)

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