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Potsdam „Eigentlich bin ich ja Rentner“
Lokales Potsdam „Eigentlich bin ich ja Rentner“
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21:57 19.02.2013
Hasso Plattner. Quelle: MAZ/ Gartenschläger

en schrecklichen Tag haben werde von morgens bis abends. Ich habe aber ganz viel Positives in der Hochschule gehört und hier im Schloss auch. Es sind nur sehr viele Termine. Eigentlich bin ich ja Rentner.

Sie verfolgen die Debatten um Moderne und Barock in Potsdam. Was halten Sie von der Diskussion um die Fassade der Alten Post?

Plattner: In dieser Sache muss jemand entscheiden. Man kann nicht überall, wo einmal eine goldene Putte war, diese wieder anbringen. Mir hat der moderne Vorschlag genauso gut gefallen, wie das Gebäude wieder aufzubauen. Das Gebäude finde ich nicht so unwiderstehlich schön.

Der Fußballverein Hoffenheim des SAP-Mitgründers Dietmar Hopp geht es nicht sehr gut vom Tabellenrang her, Babelsberg 03 ebenfalls nicht. Haben Sie je erwogen, bei Babelsberg einzusteigen?

Plattner: Überhaupt nicht. Aber ich habe, als die SAP in Potsdam einzog, sie mit Babelsberg zusammengebracht, damit sie für den Verein und „Turbine“ Bandenwerbung machen. Das macht die SAP jetzt.

Würden Sie für Garnisonkirche oder Synagoge spenden?

Plattner: Nein. Mit Kirchen habe ich nicht so viel zu tun. Für die Garnisonkirche müssen sich andere engagieren. Damit möchte ich mich nicht verbinden. Nicht weil Hitler und Hindenburg dort waren – aber es ist eben derart symbolisch. Das müssen andere machen. Das Schloss war sehr neutral.

Wie weit ist das Projekt Ihrer Kunsthalle am Jungfernsee?

Plattner: Wir sind noch nicht so weit. Es gibt keinen Bauantrag. Wenn es einen Bauantrag gibt, wissen Sie, dass gebaut werden wird.

Würden Sie die Halle auch mitten in der Stadt bauen?

Plattner: Meinen Sie Berlin?

Nein, Potsdam.

Plattner: Ich rolle nicht noch einmal die Mercure-Sache auf. Die ist weg für die nächsten 20 Jahre. Wenn man es länger vorbereitet hätte, hätte man den einen oder anderen Kritiker vielleicht abholen können. Man hätte auch sagen können: Wir machen das nicht jetzt, sondern in zehn Jahren. Wir haben uns da selber in eine Eile gebracht. Diese Sache ist zu sensibel, als dass man sie mit einer Marktplatz-Kundgebung einfach lösen könnte. Ich habe für diejenigen durchaus Verständnis, die zwar für eine Kunsthalle waren, aber nicht dafür, dass dies nur mittels eines Abrisses des Mercure geht.

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