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Potsdam Ein Kümmerer für Bornstedt
Lokales Potsdam Ein Kümmerer für Bornstedt
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12:12 09.03.2018
Christian Kube. Quelle: Friedrich Bungert
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Bornstedt

Von der Schlafstadt zum lebendigen Kiez: Bornstedt hat erstmals einen eigenen Stadtteilkoordinator – das ist einer der Erfolge, den sich die erste Stadtteilwerkstatt Bornstedt vom vergangenen Sommer als Ergebnis auf die Fahnen schreiben kann. Außerdem ist die Eröffnung eines Nachbarschaftstreff im 13 000 Einwohner zählenden Bornstedt in greifbare Nähe gerückt. Der Volkspark-Kiez ist mittlerweile der viertgrößte Stadtteil Potsdams, doch noch immer gibt es keinen Treffpunkt für die Anwohner – ein Mangel, der seit Jahren kritisiert wird.

Der Potsdamer Christian Kube (40) ist nun seit Anfang November erster Stadtteilkoordinator mit einer 30-Stunden-Stelle und einem Büro in der David-Gilly-Straße. Die Arbeit des Experten für Sozialraumentwicklung und -organisation wird von der Stadt finanziert. Zu Kubes Aufgaben zählen die Vernetzung der Einwohner, von Institutionen, Initiativen und Gewerbetreibenden in Bornstedt.

Angestellt ist er bei der Trägergemeinschaft Stadtteilarbeit Bornstedt, die aus der Stadtteilinitiative Bornstedt, dem Verein „Stadtrandelfen“ und dem „Mitmachen e.V.“ besteht. Alle drei waren auch Protagonisten bei der ersten Stadtteilwerkstatt Mitte Juni 2017. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Potsdam und der Interessenvertretung Bornstedter Feld. Ungefähr 150 Teilnehmer – von Anwohnern bis Stadtpolitikern – bündelten dabei die Wünsche und Bedürfnisse im Stadtteil.

Stadtteilnetzwerktreffen Bornstedter Feld Quelle: Picasa

Ganz weit oben auf der Agenda des neuen Stadtteilkoordinators steht momentan die Suche nach einem Standort für den dringend benötigten Bürgertreff „in zentraler Lage“. Kube: „Es geht darum, einen Ort zu schaffen, der von Bürgerinnen und Bürgern selber mitentwickelt wird.“ Dass die Verwaltung bei der Suche helfen wird, steht seit Mittwochabend fest. Die Stadtverordneten stimmten mit breiter Mehrheit einem entsprechenden CDU/ANW-Antrag zu. Im städtischen Haushalt sind dafür zwei Jahresmieten – insgesamt 28 000 Euro – eingeplant.

Der sogenannte „Stadtteilladen“ soll zwischen 80 und hundert Quadratmeter groß sein. „Es dient dem Stadtteilkoordinator als Büro und ist Anlaufstelle für die Bewohner und Vereine und kann für die Entwicklung und Koordination sozialer Aktivitäten im Stadtteil genutzt werden“, heißt es in dem Antrag. Für die CDU/ANW ist theoretisch auch „eine sinnvolle Doppelnutzung von Räumen in bestehenden Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Biosphäre“ für den neuen Treff vorstellbar.

Matthias Finken. Quelle: Bernd Gartenschläger

Diese Option der Doppelnutzung wird vor Ort aber auch durchaus skeptisch gesehen, wie die Vorsitzende des Verein „Stadtrandelfen“, Katrin Binschus-Wiedemann, kritisch anmerkte.

Der neue Kiez-Treff ist allerdings ohnehin nur als temporäre Lösung gedacht, bis ein dauerhafter Ort gefunden ist, sagte CDU-Fraktionschef Matthias Finken, der auch Sprecher der Interessengemeinschaft Bornstedter Feld ist. Für einen langfristigen Standort kommen laut Finken entweder Flächen an der Biosphäre oder ein Gelände am Standort Pappelallee/Reiherweg infrage. Auch die David-Gilly-Straße wäre aus Finkens Sicht eine Option, wenn 2020 der Container für die Unterbringung der Flüchtlinge abgebaut wird.

Abendhimmel über dem Bornstedter Feld. Quelle: Bernd Gartenschläger

Von Ildiko Röd

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