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Potsdam Ein Neubeginn nach Pleiten, Pech und Pannen
Lokales Potsdam Ein Neubeginn nach Pleiten, Pech und Pannen
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19:10 15.05.2017
Potsdams neuer Baudezernent Bernd Rubelt (l.) dankt Andreas Goetzmann. Der Stadtplanungschef hatte das Bauressort interimistisch geleitet. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Mit der Amtseinführung von Bernd Rubelt (parteilos) endet in Potsdam eine 15-monatige Phase, in der der Baubereich der Landeshauptstadt Potsdam ohne Beigeordneten war. „Wir alle wissen, dass wir die Sache viel schneller bewerkstelligen wollten“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gestern bei der Vereidigung. „Es waren politische Begleitumstände, die das alles verkompliziert haben.“

Diese Begleitumstände gleichen einer Serien von Pleiten, Pech und Pannen.

Der Spitzenposten war mit der der Abwahl von Matthias Klipp (Grüne), den eine Affäre rund um seinen privaten Hausbau zu Fall brachte, im November 2015 vakant. Die erste Wahl war für den Juni 2016 angesetzt, wurde aber gar nicht erst durchgeführt, weil Favorit Jürgen Rausch, SPD-Stadtbaurat in Marburg (Hessen), kurzfristig absagte. Eine neue Stellenausschreibung folgte. Nach einem langwierigen Bewerbungsverfahren blieben zwei Finalisten übrig: Christof Nolda, grüner Stadtbaurat von Kassel (Hessen), und Bernd Rubelt, parteiloser Bauamtsleiter in Eutin (Schleswig-Holstein). Nachdem die Rathauskooperation aus SPD, CDU und Grünen ihre Zustimmung signalisiert hatte, schlug der Oberbürgermeister Nolda als Kandidaten für den Posten vor. Bei der Wahl im Dezember 2016 scheiterte Nolda jedoch spektakulär in drei Wahlgängen. Daraufhin erklärten die Grünen noch am Wahlabend ihren Austritt aus der Kooperation.

Bernd Rubelt, den die Fraktionen Die Linke und Die Andere favorisiert hatten, rückte als Kandidat nach. Am 9. Januar 2017 wurde er im ersten Wahlgang mit 39 Ja-, bei 14 Nein-Stimmen gewählt. „Alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien haben erklärt, dass Sie mit Ihnen eng zusammenarbeiten wollen“, betonte der Oberbürgermeister nun bei Rubelts Amtseinführung. „Das ist eine gute Basis, ein guter Ansatzpunkt.“

Der Fachbereich Bauen hat in der wachsenden Stadt Potsdam, die es derzeit auf 172 000 Einwohner bringt, eine zentrale Bedeutung. Unter Rubelts Leitung arbeiten 440 Mitarbeiter. Zudem zeichnet er für Aufwendungen und Investitionen von jährlich etwa 160 Millionen Euro im städtischen Haushalt verantwortlich.

Interimistisch hatte Stadtplanungschef Andreas Goetzmann das Ressort geleitet. Ihm dankte der Oberbürgermeister für seine „gute und intensive Arbeit“

Von Nadine Fabian

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