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Ein Platz mit Plattner-Tafel

Der Steubenplatz in Potsdam am Schloss wird gestaltet / Die bunt gestalteten Bauzäune fallen Ein Platz mit Plattner-Tafel

Die Bauzäune rund um das Stadtschloss fallen und der Blick wird frei auf die Plätze rund um das Gebäude. Zwischen Filmmuseum – dem ehemaligen Marstall – und Schloss sind bereits Bagger am Werk.

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Mit vereinten Kräften wurden die bemalten Teile des Bauzauns gestern in den Lieferwagen des Stadtjugendrings gehievt.

Quelle: MAZ/Bernd Gartenschläger

POTSDAM. „Im August werden wir dort wohl den Steubenplatz übergeben können“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gestern.

Zuvor müssen die Baugerüste am Schloss fallen. Lange kann das nicht mehr dauern, denn der „Probebetrieb“ im Landtag soll im September aufgenommen werden. Die Abgeordneten werden am 21. Januar 2014 zur ersten Plenarsitzung im Schloss einziehen.

Der Steubenplatz wird als kleine Grünfläche angelegt. „Wenn das alte Bibliotheksgebäude abgerissen ist, werden wir ihn mit dem Alten Markt gestalterisch verbinden“, so Jakobs. Außerdem werden die Ringerkolonnaden, die derzeit noch im Lustgarten stehen, teilweise an ihren originalen Standort am Schloss zurückkehren. Sie stehen dann in Verlängerung des Marstalls in Richtung Stadtschloss. „In dieser Flucht wollen wir auch die Stele mit der Tafel aufstellen, auf der Hasso Plattner gewürdigt wird“, so Jakobs. Der Mäzen hatte die historische Fassade und das Kupferdach des Schlosses mit Millionenbeträgen gesponsert.

Ganz wird der Bauzaun übrigens nicht aus dem Stadtbild verschwinden. Finanzminister Helmuth Markov, Oberbürgermeister Jakobs und der Technische Leiter der BAM Deutschland AG, Thomas Weber, übergaben gestern die Flächen des Zauns an den Stadtjugendring. Er hatte im August 2011 ein Graffiti-Wochenende organisiert, an dem 48 Jugendliche den Zaun besprühen konnten. Die Aktion stand unter dem Motto „Toleranz“, die zum Teil künstlerisch anspruchsvoll gestalteten Wände sollen jetzt an verschiedenen Stellen in der Stadt aufgestellt werden – unter anderem im Jugendzentrum „Freiland“. Stephanie Pigorsch vom Stadtjugendring kann sich vorstellen, dass eine Zaunfläche auch in der Nähe des Stadtschlosses einen Platz findet – als Erinnerung an die Aktion. (Von Jürgen Stich)

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