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Ein Ruf aus der Tiefe

15. Vocalise-Vokalfest in Potsdam Ein Ruf aus der Tiefe

Unterschiedlichste Perspektiven auf unsere eigene Kultur eröffnet das Programm des 15. Potsdamer Vocalise-Vokalfestivals unter dem Motto „Das Fremde in uns“, das am 5. November in der Erlöserkirche eröffnet wird. Mit der Kantorei, dem Oratorienchor und Singakademie werden die drei großen Chöre der Landeshauptstadt zu erleben sein.

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Abschlusskonzert der Vocalise 2009 mit der Kantorei und dem Neuen Kammerorchester Potsdam unter der Leitung von Ud Joffe.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. „Das Fremde in uns“ ist das Motto des 15. Vocalise-Vokalfestivals, das am Donnerstag, 5. November, mit Jazz in der Erlöserkirche eröffnet wird. Mit dem Programm lädt der künstlerische Leiter Ud Joffe aus unterschiedlichsten Perspektiven zum Blick auf unsere eigene Kultur ein: „Aus Athen stammt unsere Demokratie, aus Rom unsere Schrift, aus Jerusalem unsere Religion und aus der ganzen Welt die Vielfalt unseres Gemüses und dennoch bleibt uns – Weltmeistern des Exports! – eine Restangst vor dem Fremden.“

Das Festival beginnt beschwingt mit dem Jazzchor Freiburg und Band, die zu einem Streifzug durch die afroamerikanisch inspirierte Musikkultur des 20. Jahrhunderts und die damit verbundene Emanzipationsbewegung einladen. Schon der nächste Konzerttermin verheißt tiefsten Seelenschmerz: Mozarts Requiem ist die erste von drei Totenmessen, die in diesem Jahr zur Vocalise aufgeführt werden.

Vor dem ersten Requiem am 7. November erklingt in einer Uraufführung „Ashkava“, die Vertonung eines Grablegungsgebetes von Josef Bardanashvili, danach „The Unanswered Question“ von Charles Ives. Musizieren werden die Kantoreischule, die Potsdamer Kantorei und das Neue Kammerorchester Potsdam unter der Leitung von Ud Joffe.

Die zweite Totenmesse, das Fauré-Requiem, erklingt am 14. November nach der Uraufführung eines „Stabat Mater“ vom Potsdamer Komponisten Gisbert Näther. Musizieren wird die Singakademie Potsdam, die damit zum zweiten Mal nach ihrem Debüt mit dem „Paulus“-Oratorium von Johannes Brahms im vergangenen Jahr im Programm der Vocalise zu erleben ist, gemeinsam mit dem Berliner Lehrerchor und dem Neuen Kammerorchester unter Leitung von Thomas Hennig.

Das Requiem von Maurice Duruflé am 21. November in der Nikolaikirche ist mit dem Oratorienchor dem dritten großen Chor der Landeshauptstadt vorbehalten, der unter Leitung von Tobias Scheetz vom Filmorchester Babelsberg begleitet wird.

Konzerttermine und Kartenvorverkauf

Die Konzerte am 5., 7., 14. und 19. November in der Erlöserkirche, am 13. November in der Französischen Kirche und am 21. November in der Nikolaikirche beginnen um 19.30 Uhr.

Karten gibt es unter anderem in den Verkaufsstellen der Märkischen Allgemeinen Zeitung, im Gemeindebüro der Erlöserkirche, Nansenstraße 5, in der Stiftungsbuchandlung, Gutenbergstraße 71, und in der Script-Buchhandlung, Rudolf-Breitscheid-Straße 51.

Der Eintritt zur Abschlussveranstaltung „Aus der Tiefe“ am 22. November in der Erlöserkirche ist frei. Der Kantatengottesdienst beginnt um 11 Uhr.

Einen Abstecher in die Französische Kirche gibt es am 13. November, wenn das Potsdamer Männergesangsquartett „Die Bongarts“ unter dem Titel „Melancholia“ deutsche Volkslieder und vokale Kostbarkeiten aus Übersee präsentiert. Das Sinfoniekonzert „Neue Welten“ des Neuen Kammerorchesters mit der Sopranistin Peggy Steiner am 19. November weckt mit Werken von Weill, Piazzolla, Milhaud und Copland die Sehnsucht nach Ferne und Aufbruch.

Die Kantate „Aus der Tiefe rufe ich zu Dir“ schließlich verweist am 22. November zum Abschluss der Vocalise in der Erlöserkirche auf italienische, französische und deutsche Einflüsse, die den jungen Johann Sebastian Bach in seinem Schaffen inspirierten.

Info Mehr auf www.vocalise.de

Von Volker Oelschläger

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