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Ein Sprachrohr für die Schwächsten

Das Kinder- und Jugendbüro wird sieben Ein Sprachrohr für die Schwächsten

Wo fehlt ein passender Radweg? Wo blockieren Hundehaufen die nachmittäglichen Fußballspiele auf dem Bolzplatz? Mit den Problemen der jüngsten Bürger in der Stadt beschäftigt sich seit sieben Jahren das Kinder- und Jugendbüro Potsdam (Kiju).

Als zentrale Anlaufstelle für aktive Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt treibt die Einrichtung das Engagement der Jugendlichen voran und ist mittlerweile auch in der Stadtpolitik ein unverzichtbares Organ.

Dabei setzen die Sozialarbeiter auf Integration und Engagement und sagen der „Null-Bock“-Generation den Kampf an. Politikverdrossenheit ist hier ein Fremdwort. „Wir setzen auf freiwilliges Engagement und haben viele Kooperationen mit den Schulen“, sagte Sozialarbeiterin Katja Altenburg. Mit Projekten wie die „Stadt für Kinder“ im Schlaatz bis hin zur aktiven Gestaltung der Radwege und Spielplätze hat Altenburg gemeinsam mit ihrer Kollegin Manuela Neels die Kinder ins Boot geholt.

Pünktlich zum Geburtstag wurde nun mit dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) eine neue Kooperation vorgestellt. Ab sofort darf sich die Einrichtung auch lokale Kontaktstelle des Kinderhilfswerks nennen. Gemeinsamkeiten gibt es zu Genüge. Wie das Kiju hat sich auch das Kinderhilfswerk das Mitspracherecht der Kinder auf die Fahnen geschrieben und wird die Einrichtung mit Fachpersonal bei einzelnen Projekten unterstützen. Geld wird jedoch nicht in die chronisch klamme Kasse der Einrichtung fließen.

„Durch die Kontaktstelle wollen wir die Mitgestaltung der Kinder weiter in den Vordergrund stellen und auch mit unserem Know-How die Projekte vorantreiben“, skizzierte Michael Kruse vom DKHW die Zusammenarbeit.

„Es ist wichtig, mit den Kindern und Jugendlichen den Dialog zu suchen, ihre Meinung zu hören und zu wissen wo sie was stört“, betonte die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, Stephanie Pigorsch und verwies auf die rund 70 Projekte, die in den letzten Jahren gemeinsam mit Schulen, Kindergärten und Jugendclubs gestemmt wurden. Die Projekte seien ein guter Weg, um die Kinder mitzunehmen und ihnen zu sagen Ihr werdet ernstgenommen, versicherte die Beigeordnete Elona Müller-Preinesberger.

www.kijubuero-potsdam.de (Von Marcel Jarjour)

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