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Potsdam Ein Theaterabend über Flucht und Heimat
Lokales Potsdam Ein Theaterabend über Flucht und Heimat
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06:50 17.03.2017
Migranten und Geflüchtete aus Potsdam und der Region präsentieren auf der
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Potsdam

Unter dem Titel „Gehen und Bleiben“ hat die Autorin Maxi Obexer („Illegale Helfer“) für das Hans-Otto-Theater (HOT) ein Recherchestück über Flucht und Heimat erarbeitet, basierend auf Gesprächen mit Geflüchteten und Migranten, die heute in Potsdam und der Region leben.

Die Uraufführung bringt der für seine Dokumentar- und Recherchetheaterarbeiten bekannte Regisseur Clemens Bechtel („Staats-Sicherheiten“) zur Premiere. Auf der Bühne steht ein zwölfköpfiges Spielensemble aus sechs Ländern, darunter Syrien, Israel, Mazedonien, Frankreich, Russland und Iran.

Zum Inhalt: Unsere Welt ist in Bewegung. Immer mehr Menschen sind unterwegs, sie verlassen ihre Heimat, ihr Land, ihren Kulturkreis – weil sie zur Flucht gezwungen sind oder Gründe haben, anderswo zu leben, zu studieren oder zu arbeiten. Doch was heißt es, in der Fremde neu anzufangen? Wenn man allein geht, und die Nächsten bleiben zurück? Wie verändert die neue Welt den Blick auf das alte Ich, auf alles, was einem kostbar war: Familie, Freunde, Dinge, Orte, Erinnerungen? Und wie verändern auch die, die geblieben sind, ihre Blicke auf die, die gegangen sind?

Das Hans Otto Theater hat Geflüchtete und Migranten eingeladen, über „Gehen und Bleiben“ zu berichten. Aus Gesprächen mit insgesamt zwölf Beteiligten, die aus Syrien, Israel, Mazedonien, Frankreich, Russland und dem Iran kommen, erarbeiten die Autorin Maxi Obexer und der Regisseur Clemens Bechtel einen Theaterabend, der auf überraschende, irritierende, heitere und traurige Weise davon erzählt, was es heißt, die Heimat zu verlassen und in der Fremde neu anzufangen.

Die Kostüme hat Iris Kraft entworfen. Die Spieler sind Kais Althyab, Nikola Antoun, Emad Arasteh, Kamal Bader, Alaa Al Haidar, Amin Al Jarmakani, Mariana Karkoutly, Sharon Kotkovsky, Jalal Mando, Sheval Minahi, Tatjana Nacarenus und Angélique Préau

Nur acht Termine im März und April: 17.3., 19.30 Uhr (Premiere – Ausverkauft!); 18.3., 19.30 Uhr (anschließend Publikumsgespräch); 23.3., 18 Uhr (anschließend Publikumsgespräch); 2.4., 18 Uhr; 8.4., 19.30 Uhr (anschließend Publikumsgespräch); 11.4., 18 Uhr (anschließend Publikumsgespräch); 12.4., 19.30 Uhr (anschließend Publikumsgespräch), 13.4., 19.30 Uhr

Von MAZ

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