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„Ein bisschen Pass muss sein“

Neues Stück im Potsdamer Kabarett Obelisk „Ein bisschen Pass muss sein“

Die Potsdamer Kabarettisten Gretel Schulze, Hartmut Fensch und Andreas Zieger spüren in ihrem neuen Stück „Ein bisschen Pass muss sein“ dem Heimatbegriff hinterher – auf musikalisch-satirische Weise. Am Samstagabend feiert das Stück im Kabarett Obelisk Premiere.

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Gretel Schulze, Hartmut Fensch und Andreas Zieger (v.l.).

Quelle: promo

Innenstadt. Zum Stichwort „Heimat“ verweist das Internetlexikon Wikipedia auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum“. Ein wenig weiter ist außerdem von dem Ort die Rede, „in den ein Mensch hineingeboren wird und frühesten Sozialisationserlebnissen“ ausgesetzt ist. Ah, ja. Klingt ziemlich schnarchig. Aber egal! Für unterhaltsamere Interpretationen gibt es glücklicherweise das Potsdamer Kabarett Obelisk.

Die Heimat, ihre Heimat suchen Gretel Schulze, Hartmut Fensch und Andreas Zieger nun im neuen Stück „Ein bisschen Pass muss sein“, das am Freitag auf der Hofbühne in der Charlottenstraße 31 um 19.30 Uhr voraufgeführt wird – übrigens: Die Fußball-EM hat Spielpause. Die eigentliche Premiere findet dann am Samstag um 19.30 Uhr statt. Das Trio verspricht einen „satirisch-musikalischen Heimatabend“, der bei schönem Wetter über die Hofbühne des Kabaretts geht.

Wo bitte geht’s denn zur Heimat? Die Chef-Kabarettistin will klären, ob Heimat nur der Ort ist, an dem ihre Kollegen Andreas Zieger und Helmut Fensch „ihr Bier wortlos am Tresen serviert bekommen“ (übrigens nicht die schlechteste Definition) oder was sich sonst hinter dem Hier-gehöre-ich-hin-Begriff verbirgt. Dass auch das politische Zeitgeschehen bei einem „Heimatabend“ eine Rolle spielen muss, versteht sich. Bevor sich Besucher auf den Weg ins Kabarett machen: „Bitte Personalausweis, Geburtsurkunde und Fahrgestellnummer nicht vergessen!“, ermahnt Gretel Schulze augenzwinkernd.

www.kabarett-potsdam.de

Karten unter: 0331-291069

Von Ricarda Nowak

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