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Potsdam Ein prügelnder Hells Angel und brutale Diebe
Lokales Potsdam Ein prügelnder Hells Angel und brutale Diebe
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00:17 04.11.2013
Quelle: dpa
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Potsdam/Werder/Teltow

Ein Schläger trug die Ziffernfolge 81 auf der Jacke - das steht in der Szene für den achten und ersten Buchstaben des Alphabets - "HA" ist die Abkürzung für Hells Angels. Bereits in der Diskothek hatten die Angreifer den 23 Jahre alten Michendorfer krankenhausreif geprügelt und auf den am Boden Liegenden eingetreten. Der Saalsdienst konnte die Gewalt aber zunächst unterbinden. Vor dem Etablissement wartete das Trio dann auf das Opfer - der Rocker-Sympathisant zückte einen Teleskopschlagstock und brachte seinen Hund in Anschlag. Als der Geschlagene die Polizei rief, flüchteten die drei Männer. Der Täter mit der auffälligen Jacke trägt einen Bart. Ein Komplize hatte einen roten Strick auf der Wange.

In Teltow griffen Kürbisdiebe den Besitzer des Halloween-Schmucks an. Drei Jugendliche hatten gegen 19.45 Uhr in der Kantstraße das dekorative Gemüse gestohlen. Der 49-Jährige rannte den drei Jugendlichen nach, weil einer einen Kürbis trug. Der Dieb stürzte auf seiner Flucht und musste seine Beute fallen lassen, um schneller rennen zu können. Sein Fahrrad musste der Flüchtende zurücklassen. Daraufhin schwang sich der Bestohlene auf den Drahtesel und holte zwei der jungen Leute ein. Ein Jugendlicher entschuldigte sich für den Diebstahl, doch ein anderer stieß den Kürbisbesitzer weg und schlug mit dem Fahrradschloss nach seinem Kopf. Alle drei entkamen. Nun sucht die Polizei nach drei 16 bis 17-Jährigen, deren Damenrad eiert, keine Griffe am Lenker hat und vorn keine Bremse.

Auf dem Werderaner Plantanenplatz endete eine Halloween-Feier in einer Keilerei. Jugendliche, die wegen Drogenkonsums vom Party-Veranstalter aus der Wohnung geschmissen worden waren, gerieten mit anderen Gästen aneinander. Einer zog eine nicht näher benannte Waffe, ging aber nach einem Schlag zu Boden. Die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten die Ordnung wieder herstellen. Gegen die Beteiligten ergingen Anzeigen wegen Körperverletzung, Nötigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Hinweise zu den Tatverdächtigen bitte an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331/5508-1224, online über www.internetwache.brandenburg.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Von Ulrich Wangemann

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