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Eine Doppelherzmaske als Benefizobjekt

Versteigerungsaktion der Band The Love Bülow Eine Doppelherzmaske als Benefizobjekt

Im Rahmen einer "Social Week" versteigern die Musiker der Berliner Band The Love Bülow ein Requisit aus einem ihrer Musikvideos für den guten Zweck. Der Erlös der Auktion, die am Sonntag, 6. Oktober um 20.55 Uhr endet, kommt zur einen Hälfte dem Projekt Kultür Potsdam und zur anderen Hälfte der Obdachlosenhilfe "Ich verschenke meinen Schlafsack" in Dresden zugute.

Potsdam. Zu ersteigern ist eine Doppelherzmaske, die in dem Video zum Song "Nie Mehr" zu sehen ist. Laut Beschreibung von The Love Bülow handelt es sich um ein "absolutes Einzelstück in aufwändiger Fertigung".

Die Band hatte ihre Fans dazu aufgerufen, soziale oder kulturelle Projekte auf ihrer Facebook-Pinnwand zu präsentieren. Das Projekt, das die meisten "Gefällt mir"-Angaben sammeln konnte, wurde mit einem finanziellen Zuschuss in Höhe von 250 Euro belohnt. Mit Kultür Potsdam und der Dresdener Initiative setzten sich zwei Projekte durch die beschlossen, die Siegprämie unter sich aufzuteilen. Mit der Auktion belohnen die Musiker nun dieses Entgegenkommen.

Ricarda Schlegel von Kultür: "Wir danken The Love Bülow für ihr gesellschaftliches Engagement und freuen uns riesig über die Spende in Höhe von 125 Euro, die wir bereits gewonnen haben. Wir hoffen, dass sich viele Personen an der Auktion beteiligen, damit sich die Gesamtsumme erhöht und in Potsdam noch mehr Menschen kulturelle Teilhabe erfahren können." Geld benötigt das weitgehend ehrenamtliche Projekt etwa zur Finanzierung von Telefonkosten, Büromaterial, zur Erweiterung und Pflege der Datenbank sowie für die Ausstattung eines neuen Büros.

Die Band The Love Bülow wurde 2008 gegründet und hat bislang zwei Alben veröffentlicht. Ihre Musik bezeichnen die Bandmitglieder selbst als "Indie-Rap". Mit dem Song "Nie Mehr" traten sie im September 2012 bei Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest" auf ProSieben an und belegten den achten Platz.

Das im April gestartete Projekt Kultür Potsdam funktioniert nach dem Tafel-Prinzip: Kulturveranstalter unterschiedlicher Sparten stellen kostenfrei Kulturplätze zur Verfügung, die anschließend durch ehrenamtliche Mitarbeiter telefonisch an die registrierten Gäste vermittelt werden. Unter den Partnern sind mittlerweile 37 Veranstalter aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Sport. Jüngster Partner ist nach Mitteilung von Ricarda Schlegel die Kammerakademie Potsdam. Zu den Unterstützern zählen außerdem sechs soziale Träger vom Arbeitslosenverband Potsdam bis zur Volkssolidarität und diverse Kooperationspartner, darunter die Fachhochschule Potsdam und ihr Studiengang Kulturarbeit.

Gast der Kultür kann jeder Potsdamer mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis zu 900 Euro werden. Bei der Anmeldung über einen der sozialen Partner oder direkt bei Kultür werden die speziellen Interessen etwa für Sport, Musik oder Theater abgefragt, damit von den Kulturpartnern bereit gestellte Eintrittskarten zielgerichtet vermittelt werden können. Dabei helfen derzeit 15 ehrenamtliche Mitarbeiter. Zur Zeit hat Kultür 160 Gäste. Seit September bietet Kultür im Projektladen in der neu eröffneten Stadtteilschule Drewitz eigene Sprechzeiten immer dienstags von 10 bis 12 Uhr an. vo

info Kontakt und weitere Infos: www.kultuer-potsdam.de; 0152/54 07 29 87.

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