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Potsdam Eine Stadtteil-Werkstatt für Bornstedt
Lokales Potsdam Eine Stadtteil-Werkstatt für Bornstedt
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07:15 15.06.2017
Bornstedt hat in den vergangenen Jahren um mehrere Tausend Einwohner zugelegt – was jetzt wachsen soll, ist das Miteinander. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Bornstedt

Was der alte Bornstedter Dorfkern und das junge Bornstedter Feld gemeinsam haben? Eine ganze Menge, meint Katrin Binschus-Wiedemann vom Verein Stadtrandelfen. Dennoch würden die Einwohner hier und die Einwohner dort nicht allzu viel voneinander wissen. Das soll sich nun ändern: Das alte Bornstedt und sein neues, noch immer wachsendes Wohngebiet sollen zusammenwachsen, die Einwohner sollen sich und ihre Nachbarschaft kennenlernen, sollen sich unterhalten, Erfahrungen austauschen und überlegen, wie ihr Stadtteil über kurz und über lang schöner und lebenswerter werden kann.

Dazu findet am Samstag, 17. Juni, eine Stadtteil-Werkstadt statt – es ist die erste ihrer Art, organisiert von einer schlagkräftigen, vor Ort verwurzelten Truppe, zu der sich die Stadtrandelfen, die Stadtteilinitiative Bornstedt, die Interessenvertretung Bornstedter Feld, die Pro Potsdam und die Fachhochschule Potsdam zusammengetan haben. Unterstützt wird ihr Engagement vom Kinder- und Jugendbüro, vom Verein Mitmachen und von der bei der Landeshauptstadt angesiedelten Werkstatt für Beteiligung.

Kontakte knüpfen, Ideen entwickeln, Projekte starten, auch mal meckern – das alles ist am Samstag ausdrücklich erwünscht. Angesprochen sind all jene, die im alten und im neuen Bornstedt leben: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Los geht’s auf dem FH-Campus, Kiepenheuerallee 5, um 10 Uhr mit einem Frühstück. Wer mag, nimmt einfach am gedeckten Tisch Platz, schmaust und kommt so womöglich ganz ungezwungen mit anderen Gästen ins Gespräch. Um 10.45 Uhr beginnt eine als Speed-Dating angelegte Kennenlernrunde, bei der geklärt wird, wer da und wer überhaupt wer ist, denn die Organisatoren haben nicht nur die Einwohner eingeladen, sondern auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den ganzen Tag über als Ansprechpartner parat stehen.

Ans Eingemachte geht es um 11.30 Uhr. Dann beginnt die erste von zwei großen Diskussionsrunden. In verschiedenen Räumen geht es um die Themen Kindheit und Jugend (mit Schule, Kita, Hort, Kinder- und Jugendarbeit), Nachbarschafts- und Stadtteiltreff sowie Sport und Freizeit. In einem offenen Themenraum kann man eigene Akzente setzen. Experten der FH und der Verwaltung moderieren die Gespräche. Nach einer Mittagspause mit Mittagstafel geht es um 13.45 Uhr mit der zweiten Runde weiter. Dabei stehen die Biosphäre, der Verkehr und die Frage, was Bornstedt braucht, um eine lebendiger Kiez zu werden, zur Debatte. Auch in der Nachmittagsrunde gibt es einen Raum für eigene Themenvorschläge.

Ein besonderer Clou: Auch eine Kinder- und Jugendwerkstatt ist ab 10 Uhr geöffnet. Ob erwachsen oder noch nicht: Die Ergebnisse des Tages werden ab 15 Uhr in einer Abschlussrunde vorgestellt – dazu sind auch Stadtverordnete aller Fraktionen geladen. Zudem sollen die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung, der Stadtverwaltung und den Bornstedtern selbst zur Verfügung gestellt werden. „Sie können als Impulse für Entscheidungen und für lokale Projekte dienen“, sagt Kay-Uwe Kärsten von der Werkstatt für Beteiligung. Die Stadtteilwerkstatt sei offen gestaltet: Mitmachen und aussteigen ist jederzeit möglich.

Der Tag klingt um 16 Uhr mit Live-Musik aus. Die Jazz Big Band Batumi aus Georgien spielt auf. Für eine Kinderbetreuung vor Ort ist über den gesamten Tag gesorgt. Auch Führungen über den Campus sind im Angebot.

Von Nadine Fabian

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