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Potsdam Eine echte Residenzstadt-Tram
Lokales Potsdam Eine echte Residenzstadt-Tram
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21:00 06.05.2013
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Mit dabei waren auch Alt-Ministerpräsident Manfred Stolpe und Oberbürgermeister Jann Jakobs. Vereinschef Ivo Köhler sagte: „Dank der Unterstützung vieler Institutionen, Firmen und Einzelpersonen war es möglich, über einen Zeitraum von sieben Jahren dieses Fahrzeug originalgetreu zu rekonstruieren. Es legt Zeugnis ab von der technischen Entwicklung der Potsdamer Straßenbahn über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren.“

Auch die veränderten Vorstellungen über die äußere Gestaltung solcher Fahrzeuge sei nun wieder sichtbar, so Köhler. „Ein Zeichen dafür ist die aufwändige Innengestaltung des Wagens, die dem damaligen Charakter Potsdams als Residenzstadt geschuldet ist. Ein Gestaltungselement in Form hölzerner Löwenköpfe konnte installiert werden.“ Für den Technischen Geschäftsführer der Vip, Oliver Glaser, ist der Wagen „gelebte Technikgeschichte“, die zeige, „dass Elektromobilität schon seit über 100 Jahren zur Kernkompetenz der Potsdamer Verkehrsbetriebe gehört“.

Der Verein Historische Straßenbahn Potsdam hat sich im Dezember 2005 gegründet, um den Lindner-Triebwagen aus dem Jahr 1907 wieder aufzubauen. Damals nahm die elektrische Straßenbahn in der preußischen Residenzstadt ihren Betrieb auf und löste die seit 1880 verkehrende Pferdebahn ab.

Grundlage für den Wiederaufbau war das erhaltene Fahrgestell. Mit den ersten Arbeiten zur Rekonstruktion des Fahrzeugs wurde 2006 begonnen. Dank der Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war es möglich, den Wiederaufbau des Fahrgestells einschließlich der Antriebseinheiten zu beauftragen.

Der Lindner-Triebwagen wird künftig durch den Potsdamer Verkehrsbetrieb vermarktet und bei Sonderfahrten vorgestellt. (Von Jürgen Stich)

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