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Potsdam Eingeklemmter Marder von Krähen attackiert
Lokales Potsdam Eingeklemmter Marder von Krähen attackiert
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16:42 07.06.2015
Marder in Notlage. Quelle: Tierrettung Potsdam e.V.
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Potsdam

Verzweifelte Hilfeschreie südöstlich von Berlin: ein Marder hängt mit seinem Kopf in einem Maschendrahtzaun fest. Alle Versuche sich selbst zu befreien schlagen fehl. Hilflos ist das kleine Tier den Angriffen von Krähen ausgeliefert. Fast zwei Stunden schreit und kämpft der Marder um sein Leben, aber niemand hilft.

Lange Zeit hilft niemand

Nach qualvoll langer Zeit wird schließlich eine Frau auf die Notlage aufmerksam. Sie greift zum Hörer und informiert den Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V. in Lehnitz. Doch die Mitarbeiter des Hofes haben gerade alle Hände voll zu tun. Just zu diesem Zeitpunkt müssen viele Jungtiere versorgt werden. Was tun? Ein schneller Griff zum Hörer. Die Potsdamer Tierrettung wird alarmiert.

Sofort macht man sich in Richtung des kleinen Tieres auf. Doch anstatt sich klaglos den Befreiungsversuchen der Helfer hinzugeben, protestiert das Tier lautstark. Wenig später jedoch Entwarnung: der Marder wird befreit und nach Lehnuitz gebracht. Dort wird er beobachtet. “Dem Marder geht es jedoch soweit ganz gut“, heißt es auf Anfrage von MAZonline. Schon bald soll er “in der Nähe des Fundortes wieder ausgesetzt.“ werden.

Erinnerung an die dicke Bisamratte

Die Befreiung lässt sofort Erinnerungen an ein anderen Fall hochkommen. Mitte März steckte eine korpulente Bisamratte, die sich in Potsdam aus einem Vorgarten stehlen wollte, in einem Zaun fest. Ein Glück für das Pfundskerlchen, dass die Hausbewohnerin ein Herz für Tiere hat und Hilfe holte. Für die Potsdamer Tierrettung war der Einsatz ein Debüt – einer Bisamratte hatte das Team zuvor noch nie aus der Patsche geholfen. Über die Art und Weise wie das Tier gerettet wurde, schmunzelt man heute noch.

Hinweis: Die Tierrettung Potsdam ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0151 – 70 12 12 02 oder bei Facebook zu erreichen.

Von MAZonline

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