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Einstein-Schüler mit Woidke in Auschwitz

Potsdam Einstein-Schüler mit Woidke in Auschwitz

Das Vernichtungslager Auschwitz steht für die NS-Verbrechen an Millionen Menschen. Eine Gruppe von Schülern des Potsdamer Einstein-Gymnasiums hat die Gedenkstätte gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) besucht.

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Josephin Matthees (l.) und Maria Huth vom Einstein-Gymnasium begleiteten Dietmar Woidke (SPD) bei der Kranzniederlegung .

Quelle: Foto: Andreas Beese

Potsdam. Besonders der Gang durch die Kinderbaracke sei Schülern und Lehrern sehr nahe gegangen. „Wir hatten alle einen Kloß im Hals“, sagt Catharina Schwarz, Geschichtslehrerin am Potsdamer Einstein-Gymnasium. 25 Zehntklässler der Schule besuchten am Mittwoch die Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und gedachten bei einer Kranzniederlegung gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) der Opfer des Holocausts.

Teil der Aufarbeitung im Geschichtsunterricht

„Der Besuch war sehr berührend und traurig. Die Schüler müssen das Gesehene und Gehörte erst sacken lassen“, so Lehrerin Catharina Schwarz. Schon seit Montag ist die Einstein-Gruppe in Polen. Am Freitag geht es wieder nach Hause. Das Gymnasium war im Vorjahr die erste Brandenburger Schule, die vom Polen-Mobil angesteuert wurde. Der Lieferwagen tourt mit Infomaterial und Polen-Experten durch die Republik, um bei deutschen Jugendlichen das Wissen über das Nachbarland zu verbessern. Ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz in Polen gehöre im Rahmen des Geschichtsunterrichts auch zur Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit.

Ministerpräsident Woidke trug sich am ehemaligen Krematorium in das Gedenkbuch ein. „Das Erinnern an den Holocaust und die Auseinandersetzung mit diesem schrecklichen Kapitel unserer Vergangenheit sind und bleiben ein Kernanliegen deutscher Politik. Sie werden auch immer ein wichtiges Element unserer Beziehungen zu unseren polnischen Nachbarn bleiben“, so Woidke. Das müsse auch an die jüngere Generation weitergegeben werden. Deswegen seien ihm die Begegnung und das Gespräch mit den Potsdamer Schülern in Auschwitz auch so wichtig gewesen.

Von Marion Kaufmann

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