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Potsdam Einwohnern in Grube stinkt der Lkw-Verkehr
Lokales Potsdam Einwohnern in Grube stinkt der Lkw-Verkehr
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13:29 12.07.2016
Anwohnerin Alexandra Kuhlmey und Töchterchen Zoé in der Gefahrenzone: Ein Schwertransporter drängelt sich durch Grube. Quelle: Foto: Christel Köster
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Grube

Hoffnungsschimmer für die Schwerlast-geplagten Einwohner von Grube: Die Stadtverordneten haben Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) beauftragt zu prüfen, wie der Potsdamer Ortsteil vom Lkw-Durchgangsverkehr entlastet werden kann. Dabei soll Jakobs auch Maßnahmen wie Durchfahrtsverbote und Lastbeschränkungen in Erwägung ziehen.

Die Einwohner von Grube haben es schon lange satt: Täglich schieben sich Dutzende Schwerlasttransporter durch ihr kleines Dorf, denn viele Brummi-Fahrer nutzen die Strecke als Schleichweg, um die B 273-Maut-Strecke zu umgehen. Die Zustände auf der Wublitzstraße (ein Teil der L 902) sind für die Gruber inzwischen unhaltbar. Sie leiden unter Lärm und Erschütterungen – und sie haben Angst. Weil der Leidensdruck offenbar so groß ist, hatte der Ortsbeirat in den vergangenen Wochen die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung (SVV) kontaktiert. Gleich drei Anträge wurden nun in die SVV eingebracht: von der Fraktion Bürgerbündnis/FDP, von der Linken und von SPD und Grünen gemeinsam. Bürgerbündnis/FDP und Linke zogen ihre Anträge schließlich zurück und schlossen sich dem großen gemeinsamen Antrag an.

Dieser besagt weiterhin, dass der Oberbürgermeister kurzfristig Gespräche mit dem Land Brandenburg als Straßenbaulastträger aufzunehmen hat. Ziel: Der Ersatzneubau der Wublitzbrücke soll generell lastbeschränkt geplant und bis zur Realisierung des Ersatzneubaus die bestehende Lastbeschränkung ausgeweitet werden. Über die Ergebnisse soll Jann Jakobs den Stadtverordneten in ihrer Sitzung im September berichten.

Von einer „Phase der Erweckung“ spricht derweil der Ortsvorsteher von Grube, Rolf Sterzel. „Das Problembewusstsein bei denen, die nicht in unserer Situation sind, ist gestiegen. Wir machen uns aber nichts vor: Da sind dicke Bretter zu bohren und es wird dauern, bis sich bei uns im Ort etwas zum Positiven verändert. Wir freuen uns aber, dass wir mit unserem Anliegen endlich gehört wurden.“

Von Nadine Fabian

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