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Die Helfer: Darum suchen wir nach Elias

Suchaktion in Potsdam Die Helfer: Darum suchen wir nach Elias

Von Elias aus Potsdam fehlt bislang noch jede Spur. Hunderte Potsdamer Anwohner beteiligen sich an der Suche nach dem Jungen. Inzwischen sind auch Helfer aus anderen Städten angereist. Wir stellen einige Helfer vor – stellvertretend für alle, die Elias suchen. Darunter sind Rentner und Azubis.

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Correy Schulze ist einer von unzähligen Freiwilligen.

Quelle: Saskia Popp

Potsdam. Die Polizei ist von der Hilfe und der Solidarität der Potsdamer beeindruckt. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte Polizeisprecher Heiko Schmidt.

Die meisten Helfer organisieren sich über Facebook. In verschiedenen Gruppen werden Treffpunkte und Suchaktionen gepostet. Außerdem organisieren die Helfer dort die Versorgung mit Essen und Trinken. Allein die Gruppe „Suche Elias“ hat mehr als 11.500 Follower. Dazu kommen unzählige andere kleinere Gruppen.

Hunderte Helfer sind seit Mittwoch auf den Beinen um nach Elias zu suchen. Stellvertretend für alle Freiwilligen stellen wir sechs vor. Sie haben der MAZ gesagt, warum sie helfen.

Benni Schüler, 24 Jahre, Glaser

Benni Schüler, 24 Jahre, Glaser: „Ich warte auf immer auf Anweisungen. Ich will mit Plan helfen, den Kleinen zu helfen. Die Zeit rennt.“

Quelle: Saskia Popp
Egor Peretjagien, 23 Jahre, Azubi aus Berlin

Egor Peretjagien, 23 Jahre, Azubi aus Berlin: „Es hilft nichts, herumzusitzen. Ich bin hier, um in einer Suchkolone den Wald abzusuchen.“

Quelle: Saskia Popp
Marianne Lenz, 41 Jahre, Hausfrau

Marianne Lenz, 41 Jahre, Hausfrau: „Meine Tochter war als Kind selbst mal verschwunden, die Panik werde ich nie vergessen. Deshalb bin ich hier. Wer helfen kann, sollte das tun.“

Quelle: Saskia Popp
Manfred Herrmann, 67 Jahre, Rentner

Manfred Herrmann, 67 Jahre, Rentner: „Wir haben gerade das Wohngebiet an der Kunersdorfer Straße abgesucht. Mein Enkel ist fünf Jahre alt. Nicht auszudenken, wenn dem so etwas passiert.“

Quelle: Saskia Popp
Denise Graßme, 26 Jahre, Heilerziehungspflegerin

Denise Graßme, 26 Jahre, Heilerziehungspflegerin: „Nach meinem Feierabend kam ich sofort her. Es ist toll zu sehen, wie viele Leute ihre Freizeit opfern. Jede Minute zählt.“

Quelle: Saskia Popp
Correy Schulze, 29 Jahre, denkmaltechnischer Assistent

Correy Schulze, 29 Jahre, denkmaltechnischer Assistent: „Die direkte Suche hier finde ich sehr sinnvoll. Ich hoffe, wir können etwas bewirken.“

Quelle: Saskia Popp

Von MAZonline

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Kommentar von Ulrich Wangemann

Jede Minute zählt bei der Suche nach dem vermissten Elias aus Potsdam. Seit Mittwoch gibt es keine Spur von dem sechs Jahre alten Jungen. Die Anteilnahme Hunderter zeigt: Der Schlaatz rückt zusammen in schweren Momenten. Das gibt Hoffnung in einem Viertel, das oft in der Kritik stand.

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