Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Elias So bewegend war der Abschied von Elias
Lokales Potsdam Elias So bewegend war der Abschied von Elias
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:13 31.10.2015
Eine Anwohnerin zündet am Freitag eine Kerze zum Gedenken an Elias an. Quelle: Julian Stähle
Anzeige
Potsdam

Seit Freitag ist klar, dass der seit Juli vermisste Elias aus Potsdam umgebracht wurde. Der 32-jährige Brandenburger Silvio S. hat die Tat gestanden. Am Freitag haben viele Menschen Abschied von Elias genommen. Bei der emotionalen Zeremonie am Abend waren viele Anwohner dabei. Darunter viele, die Elias und seine Familie gut kennen.

Unter den Trauernden waren auch viele Menschen dabei, die sich im Sommer an der groß angelegten Suche nach Elias beteiligten. Der Schock unter ist groß. Viele haben bis zuletzt gehofft, dass Elias noch leben könnte.

Zur Galerie
Viele haben die Hoffnung bis zuletzt nicht aufgegeben, Elias könnte irgendwann gesund zu seiner Mutter zurückkehren. Doch seit Freitag gibt es die traurige Gewissheit: Der 6-Jährige wurde entführt und getötet. Bei einer Gedenkveranstaltung haben sich rund 100 Menschen getroffen, um an Elias und Mohamed zu gedenken.


Am Sonnabend hat Potsdams Bürgermeister Jann Jakobs angekündigt, dass es in der kommenden Woche eine offizielle Trauerveranstaltung der Stadt geben werde.

Von MAZonline

Potsdam OB Jakobs zeigt sich erschüttert - Potsdam plant Trauerzeremonie für Elias

Der Schock und die Trauer über den Tod des kleinen Elias aus Potsdam sind groß in der Stadt. Am Freitagabend gab es eine emotionale Zeremonie im Schlaatz. Die Stadt plant für kommende Woche eine offizielle Trauerveranstaltung. Potsdam Oberbürgermeister Jann Jakobs ist über den Tod von Elias erschüttert und mahnt in einem Punkt zur Zurückhaltung.

31.10.2015

Schock und Trauer am Schlaatz: Anwohner haben am Freitagabend in dem Potsdamer Stadtteil um den getöteten Elias getrauert. Dort war der 6-Jährige im Juli verschwunden. Unter den Trauernden war auch eine enge Freundin der Mutter. Sie überbrachte die schreckliche Nachricht seiner Familie. Doch Gewissheit, sagt sie, könne in dieser Situation kaum helfen.

31.10.2015
Brandenburg Drei Fragen an einen Kriminalpsychologen - „Das Mordmotiv muss nicht Hass sein“

Ein 32-Jähriger, der noch bei seinen Eltern lebt und als eher scheu beschrieben wird: Kriminalpsychologe Rudolf Egg beantwortet die drei wichtigsten Fragen über Beweggründe von Menschen wie dem mutmaßlichen Mörder von Mohamed (4) aus Berlin und Elias (6) aus Potsdam.

18.07.2016
Anzeige