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Eltern und Erzieher demonstrieren vor Rathaus

Potsdam Kita-Petition Eltern und Erzieher demonstrieren vor Rathaus

Mit einer Demonstration vor dem Rathaus am 14. September will eine Potsdamer Initiative die Qualität der Kinderbetreuung verbessern. Viele Eltern und Erzieher werden zu der Aktion direkt vor der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erwartet. Eltern müssen sich dafür aber auf verkürzte Betreuungszeiten am Mittwoch einstellen.

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Am Oberlinhaus in Babelsberg wird für die Kampagne geworben.

Quelle: Foto: B.G.

Potsdam.
Der virtuelle Kampf für gute Kinderbetreuung in Potsdam wird nun ganz real ausgetragen: Die Elterninitiative, die eine Online-Petition für bessere Kitas in der Landeshauptstadt gestartet hatte, ruft für den 14. September um 16.30 Uhr zu einer Demonstration vor dem Rathaus auf. Im Anschluss werden die Initiatoren die mehr als 7500 Unterschriften der Petitionsunterstützer in der Stadtverordnetenversammlung übergeben.

„Wir hoffen, dass uns möglichst viele Eltern und Erzieher unterstützen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen “, so Initiatorin Wiebke Kahl. Die Eltern fordern unter anderem von der Stadt, den Betreuungsschlüssel zu verbessern, auch wenn dafür zunächst das Land zuständig ist. Die Kita-Träger Fröbel, Arbeiterwohlfahrt (Awo), Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) sowie das Oberlinhaus flankieren die Elternaktion mit der Kampagne „Schluss mit Schlusslicht“ und fordern ihre Mitarbeiterinnen zur Demo-Teilnahme auf. Aufrufe sollen an sämtlichen Kitas in Potsdam verteilt werden. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder am kommenden Mittwoch bis 15 Uhr abzuholen, damit die Erzieher an der Versammlung teilnehmen können – und die Eltern samt Kindern am besten gleich mit. Es gebe aber eine Notbetreuung für Familien, die ihre Kinder nicht frühzeitig abholen können, erklärt Kerstin Rödiger, Fröbel-Geschäftsleiterin für die Region Westbrandenburg. Der Protest sei absolut notwendig. „Die Erzieherinnen geraten gerade in Potsdam an die Belastungsgrenze“, betont Kerstin Rödiger. In der Landeshauptstadt, wo oft beide Elternteile voll berufstätig sind, müssten die Kitas oft besonders lange Betreuungszeiten absichern.

Antrag zur Kita-Situation

„Wir haben das Gefühl, dass uns die Politik mittlerweile zuhört“, so Elternvertreterin Wiebke Kahl. In der Stadtverordnetenversammlung kommende Woche wird auch über einen Antrag beraten, den die Initiative und die Linke vorbereitet haben. Inzwischen unterstützen auch SPD, CDU/ANW und die Grünen den Antrag, in dem Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) unter anderem aufgefordert wird, beim Land auf eine Erhöhung der Kita-Finanzierung zu drängen und selbst Geld in die Hand zu nehmen.

Von Marion Kaufmann

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