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Emotionaler Abschied von „Luxuslärm“

Lindenpark Potsdam Emotionaler Abschied von „Luxuslärm“

„Warum nur lösen sich immer die tollen Bands auf?“ Diese Frage wehte beim Konzert der Iserlohner Band „Luxuslärm“ durch den Lindenpark. Das Ende der Tour bedeutet auch das Ende der Band.

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Frontfrau Janine Meyer von „Luxuslärm“, die den Lindenpark rockten.

Quelle: Friederike Steemann

Babelsberg. Während man Luxuslärm-Frontfrau Janine „Jini“ Meyer und ihre vier Jungs so auf der Bühne sieht, fragt man sich immer wieder: „Warum lösen sich immer die guten Bands auf?“ Am Freitagabend spielte die Iserlohner Band ihr letztes Konzert in Potsdam. Das Ende ihrer „Fallen und Fliegen“-Tour im Dezember bedeutet auch das Ende der fast elfjährigen Bandgeschichte. Umso mehr genossen die 700 Fans und die Musiker, die sich laut Frontfrau Jini Meyer im Lindenpark „immer super wohl“ gefühlt haben, den Konzertabend. Nicht fehlen durfte ein bunter Song-Mix aus den fünf Studioalben der Band. „Wir haben für euch in der Mottenkiste gekramt“, erzählt Jini Meyer. Gefunden haben sie dabei unter anderem Songs vom 2008 veröffentlichten ersten Album „Jaja“ und „Unsterblich“. Später versammeln sich die Fünf am Rand der Bühne, wo sie einige Songs in ruhigerer Version spielen. Für Gänsehautmomente sorgen außerdem „Atemlos“ und „Feuer“. Nach dem Song „Liebt sie dich wie ich“, mit dem die Band einst bei Stefan Raabs „Bundesvision Songcontest“ antrat, singt das Publikum den Refrain allein.

Als die Bühne zum erstem Mal dunkel wird, macht sich im Saal ein wenig Wehmut breit, ohne die erste Single „1000 Kilometer bis zum Meer“ kann sich die Band vom Potsdamer Publikum jedoch nicht verabschieden. Jini Meyer wandelt eine Textpassage in „Ich fühl mich erst wieder wohl, wenn ich nach Potsdam komm’“, was ihr Jubel beschehrt. Beim Song „Leb deine Träume“ drehen Band und Publikum nochmal richtig auf, danach heißt es wirklich Abschied nehmen. „Ich hoffe ihr behaltet unsere Musik im Herzen“, sagt Jini Meyer mit einem Strahlen auf dem Gesicht. Das Publikum applaudiert, die ein oder andere Träne wird von den Wangen gewischt, nachdem Luxuslärm sich mit „Heute Nacht im Universum“ endgültig von der Lindenpark-Bühne verabschieden.

Von Friederike Steemann

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