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Potsdam Ende des Schranken-Staus in Sicht
Lokales Potsdam Ende des Schranken-Staus in Sicht
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09:54 22.10.2013
Die Planung der Wetzlarer Straße und der Bahnquerung.
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Potsdam, Waldstadt / Drewitz

Im Umwelt- und Ordnungsausschuss wurde am Donnerstag die Planung für ein Wohn- und ein Gewerbegebiet auf dem Gelände des aufgegebenen DDR-Plattenwerkes vorgestellt, die eben auch die Verlängerung der Wetzlarer Straße vorsieht. Die endet derzeit noch an der Nuthe in einer Auffahrt auf die Schnellstraße. Sie würde künftig über eine neu zu errichtende Flussbrücke und die Drewitzer Straße hinweg geführt und entlang der Gleise der Wetzlarer Bahn bis zur Heinrich-Mann-Allee laufen, die derzeit noch die Landesstraße L 78 ist und in die Arthur-Scheunert-Allee nach Rehbrücke übergeht. Belastend für die Anwohner ist vor allem der Lasterverkehr, der hier ohne Maut-Zahlungspflichten seinen Weg zur Autobahn nimmt.

Das würde ein Ende haben, wenn die Bahnübergänge Rehbrücke und Drewitzer Straße geschlossen werden und die Landesstraße L 78 stadtauswärts vor den Rehbrücker Schranken scharf nach links abbiegt, den Gleisen etwa 400 Meter folgt und in einer Rechtskurve die Untertunnelung oder Überführung der Bahn erreicht. Von dort führe man die neu auszuweisende L 78 weiter in den Handelshof und den Verkehrshof im Industriegebiet, von wo man schnell die Ortsumgehung Drewitz und die Zubringerautobahn A115 erreicht.

An den Schranken entstehen nach Stadtangaben stündlich etwa 30 Prozent Schließzeiten wegen Zugpassagen. Das fiele künftig weg. Das Industriegebiet würde ungestört an die Nutheschnellstraße in Richtung Potsdam und den Potsdamer Nordraum angebunden. Entlastet würde die Drewitzer Straße im Wohngebiet Waldstadt 1 vor allem vom Lkw-Verkehr. Auch in der Ortsdurchfahrt Drewitz würde es spürbar ruhiger, denn hier liegt momentan noch die offizielle Umleitungsstrecke für die für Laster gesperrte Sternstraße in Drewitz. Die Verlegung der L 78 bringt zudem eine seit Jahren und breit geforderte Entlastung der Ortsdurchfahrt von Rehbrücke.

Die Stadt Potsdam hat noch keinen Zeitrahmen für die Maßnahmen festgelegt und rechnet nur mit Planungskosten. Die Straßenverlängerung, die Nuthe-Überbrückung, die kreuzungsfreie Bahnquerung und die Anbindung an die Ortsumgehung soll ein "Dritter" bezahlen.

Probleme machen könnten die Beseitigung eines größeren Garagenkomplexes und einer Eichenallee neben den Gleisen.

Von Rainer Schüler

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