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(Ent)Spannende Filmgespräche

Thalia-Kino in Potsdam-Babelsberg (Ent)Spannende Filmgespräche

Am Wochenende laden zwei Filmgespräche im „Thalia“ ein: Am 31. Oktober wird „Das Herz von Jenin“ gezeigt – anschließend kommen Ayman Ibrahim, Leiter des Cinema Jenin Guesthouse, und Mohammad Dosoupi, Spielleiter des Cinema Jenin. Am Sonntagabend läuft „Im Sommer wohnt er unten“. Zu Gast ist Hauptdarsteller Sebastian Fräsdorf.

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„Im Sommer wohnt er unten“: Szene mit Godehard Giese als Alphatier David.

Quelle: verleih

Babelsberg. Gefeiert von Kritik und Publikum auf zahlreichen Festivals, ist Tom Sommerlattes Tragikomödie „Im Sommer wohnt er unten“ nun im Kino gestartet. Am Sonntag kommen Schauspieler Sebastian Fräsdorf und Produzentin Iris Sommerlatte nach der 19-Uhr-Vorstellung zum Filmgespräch ins Thalia-Kino. Zuvor erwartet die Besucher ein vergnügliches, mit leichter Hand inszeniertes Debüt. Die Story: Bei den Landbergs, einer angesehenen Bankiersfamilie, hält man es mit Tradition und Geld. Sohn David (Godehard Giese) ist als Alphatier in die Fußstapfen des Vaters getreten, Matthias (Fräsdorf), etwas aus der Art geschlagen. Die Nutzung des elterlichen Ferienhauses an der französischen Atlantikküste ist genau geregelt. Doch dann platzen David und seine Frau plötzlich eine Woche früher als geplant in die sommerliche Idylle von Matthias, dessen Freundin Camille (Alice Pehlivanyan) und Sohnemann Etienne (William Peiro). Sofort halten neue Regeln und Ansprüche Einzug. Zunächst sind die Machtverhältnisse klar, so lange, bis Matthias’ Freundin ihren antiautoritären Impulsen freien Lauf lässt...

Am Abend zuvor besuchen internationale Gäste das Babelsberger Kiezkino: Ayman Ibrahim, Leiter des Cinema Jenin Guesthouse, und Mohammad Dosoupi, Spielleiter des Cinema Jenin. Im November 2005 wird der zwölfjährige Ahmed von israelischen Soldaten im Flüchtlingslager Jenin erschossen. Der Vater Ismael entschließt sich daraufhin, nicht Rache zu üben, sondern die Organe seines Sohnes an israelische Kinder zu spenden und setzt damit weltweit ein Zeichen der Hoffnung. Zwei Jahre später begibt er sich auf eine berührende Reise quer durch Israel, um die auf diese Weise geretteten Kinder zu besuchen „Das Herz von Jenin“ erzählt die Geschichte von Ismael Khatib und ist am Sonnabend in der Reihe „Kino global“ zu sehen. Der Film inspirierte tausende Freiwillige, ein altes verfallenes Kino in Jenin wieder aufzubauen – das Cinema Jenin! Die Cinema Jenin Benefiz Tour sammelt Spenden für das Cinema Jenin Projekt in Palästina.

31. Oktober, 19 Uhr: „Das Herz von Jenin“, 1. November, 19 Uhr: „Im Sommer wohnt er unten“. Kartenreservierungen unter www.thalia-potsdam.de oder unter 0331/743 70 20.

Von Ricarda Nowak

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