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Erlebnisnacht steigt am Sonnabend

Innenstadt Erlebnisnacht steigt am Sonnabend

Die 12. Potsdamer Erlebnisnacht steigt  am Sonnabend zwischen Luisenplatz und Holländischem Viertel. Los geht’s um 15 Uhr mit dem in Kooperation mit Pro Agro veranstalteten Regionalmarkt auf dem Luisenplatz. Dort hält der „Menüpartner-Kochbus“: Inhaber Martin Schneider lädt Kinder zum gesunden Kochen ein. Und danach geht dann richtig die Post ab!

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Überall in der Innenstadt werden am Sonnabend Musik und gut gelaunte Gäste zu finden sein.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Das lustige Dutzend ist voll: Zum zwölften Mal steigt am Sonnabend die Potsdamer Erlebnisnacht. Zwischen Luisenplatz und Holländischem Viertel, zwischen Nauener Tor und Platz der Einheit wird die Innenstadt dank Kultur und Konsum zur Gute-Laune-Meile. Erstmals tritt bei Potsdams größter Sause, die jährlich Zehntausende lockt, die holländische Big Band „Het Stroat Ensemble“ auf. „Die sind toll“, freut sich Veranstaltungsmanagerin Gitty Oeckel von der Agentur P3 Projekt.

Los geht’s um 15 Uhr mit dem in Kooperation mit Pro Agro veranstalteten Regionalmarkt auf dem Luisenplatz. Dort hält der „Menüpartner-Kochbus“: Inhaber Martin Schneider lädt Kinder zum gesunden Kochen ein. Gourmets können den Potsdamer Köchen Björn Franke („Die Tenne“), Michael Häberer (Mercure-Hotel) und Marco Verleih (Kanuscheune“) um 17.30 Uhr bei ihrer Show in Töpfe und Pfannen schauen. Gestärkt können vom Luisenplatz aus die Brandenburger Straße und ihre Seitenarme aufgerollt werden: Dort gilt es, bei Live-Musik von Irish Folk über Flamenco bis HipHop mitzuwippen oder Straßentheater mit dem brasilianischen Clown Rodrigo zu erleben. Vielleicht wieder hungrig geworden, kann der Bassinplatz angesteuert werden. Dort halten erstmals Foodtrucks mit kreativer, moderner Küche, darunter die Potsdamer „Foodbox“ mit feinen Burgern.

2005 haben Gitty Oeckel und „Hafthorn“-Wirt Jörn Rohde die Potsdamer Erlebnisnacht erstmals veranstaltet, um Einheimischen die damals stiefkindhafte Innenstadt wieder nahe zu bringen. Das „Stadtfest von Potsdamern für Potsdamer“ wird von der Wirtschaftsförderung mit 15 000 Euro unterstützt, sagt Stadtmarketingchefin Sigrid Sommer. Dazu beteiligen sich etwa Baudenkmalpfleger Roland Schulze, Massivhausanbieter Heinz von Heiden und die städtische Holding Pro Potsdam als Sponsoren, sagt Gitty Oeckel.

Festmeile bis tief in die Nacht

Von 15 bis 1 Uhr wird die Innenstadt am Sonnabend zur Festmeile.

Ein Kinderprogramm gibt es ab 15 Uhr auf dem Bassinplatz: Mitmachaktionen des Extaviums, Spiele rund ums Bauen, Basteln mit Ton, außerdem Kinderkarussell, Laufräder und Lauftrommel.

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) eröffnet – erstmals mit der holländischen Big Band „Het Stroat Ensemble“ – die Erlebnisnacht um 17 Uhr auf dem Luisenplatz.

Der Eintritt ist frei. Viele Geschäfte sind bis Mitternacht offen.

Angesichts der Horrormeldungen aus Nizza, München, Würzburg – wie steht es um die Sicherheit? „Es gibt nur zwei Möglichkeiten, damit umzugehen: Entweder wir sagen die Veranstaltung ab – das ist aber keine Option, dann hätte die falsche Seite gewonnen. Oder wir machen weiter“, sagt Gitty Oeckel. Mit der Polizei stehe man im engen Kontakt, auf dem Fest werden etliche Beamte unterwegs sein. Außerdem setzen die Veranstalter auf mehr als 30 private Sicherheitsleute, die die Seitenstraßen für Autos sperren.

Wie viele Einzelhändler ihre Geschäfte bis um Mitternacht öffnen, davon lässt sich auch Gitty Oeckel überraschen. „Ich freue mich über die, die mitmachen.“ Und wer mitmacht, der macht richtig mit, wie Karin Genrich. Ihr 30-jähriges Geschäftsjubiläums feiert Potsdams Modezarin am Sonnabend in der Jägerstraße  – mit einer Modenschau um 16 Uhr! Schwarze Lakritz und schwarze Seelen – das passt, findet man beim „Lakritzkontor“ in der Jägerstraße. Dort liest Raimon Weber um 19 Uhr aus seinen Krimis. An der St.-Peter-und-Paul-Kirche präsentieren Potsdamer Künstler in einer „Open Air Galery“ ihre Arbeiten. Der Eintritt zur Erlebnisnacht ist frei. „Wir sind und bleiben ein Fest für alle“, sagt Gitty Oeckel.

Von Ricarda Nowak

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