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Potsdam Erneut DNA-Massentest in Potsdam
Lokales Potsdam Erneut DNA-Massentest in Potsdam
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08:38 11.08.2014
Potsdamer müssen erneut eine Speichelprobe zur Untersuchung ihrer DNA abgeben. Quelle: dpa
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Potsdam

Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Fund eines toten Babys in Potsdam sind von Montag an weitere 262 Menschen zur Teilnahme an einem DNA-Test aufgefordert. Die Polizei sucht nach den Eltern des toten Mädchens, das kurz vor Heiligabend 2011 bei einem Garagenhof gefunden worden war.

Die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus.

In einer ersten Runde hatten nach Angaben des Polizeipräsidiums West im Juli 512 Bürger eine Speichelprobe abgegeben. Eine heiße Spur gab es dabei nicht, allerdings dauerten die Untersuchungen noch etwas.

Bei Befragungen hätten sich dagegen 14 neue Hinweise ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Fünf Bürger hätten sich bislang geweigert, eine Speichelprobe abzugeben.

Wie damit umgegangen werde, müsse die Staatsanwaltschaft entscheiden.

Grausiger Fund am Tag vor Heiligabend

  • Das tote Baby war am 23. Dezember 2011 in einem Garagenkomplex nahe eines Bahndamms im Szene-Stadtteil Potsdam-West von einem Anwohner gefunden worden. Das Mädchen war in ein Handtuch gewickelt.
  • Die Obduktion ergab, dass das Mädchen in der Nacht zuvor geboren worden ist und lebensfähig war. Das Neugeborene war vermutlich erstochen worden.
  • Mehr als 150 Menschen haben am 16. Februar 2012 von dem Mädchen ohne Namen Abschied genommen. Das Kind wurde auf dem Bornstedter Friedhof beigesetzt.
  • Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" sowie die Ausschreibung einer Belohnung in Höhe von 10.000 Euro brachten keinen Erfolg, um die Eltern des toten Babys ausfindig zu machen.
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