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Potsdam Erst Versailles, dann Sansibar
Lokales Potsdam Erst Versailles, dann Sansibar
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13:54 08.07.2017
Blick über den Sultanspalast auf den Hafen von Sansibar. Quelle: dpa
Potsdam

Ziel sei es mittelfristig, "eine Städtepartnerschaft zu etablieren", so Jakobs am Mittwochabend im Hauptausschuss.

Mit Versailles ist auch die tansanische Inselstadt Sansibar wieder ins Gespräch gekommen. Vor gut sechs Jahren hatten die Stadtverordneten den Oberbürgermeister per Beschluss beauftragt, "geeignete Schritte zu unternehmen, um eine Städtepartnerschaft Potsdams mit Sansibar-Stadt in Tansania zu vereinbaren". Allerdings ist daraus bis heute nichts geworden.

Müllers Nachfrage brachte zu Tage, dass es auch in Richtung Sansibar Bewegung gibt. Jakobs schilderte eine enge Zusammenarbeit etwa auf dem Gebiet der Umweltpolitik. Mehrfach gastierte das Sansibar-Filmfestival im Filmmuseum. Er habe "nicht den Eindruck, dass Sansibar stiefmütterlich behandelt" werde, sagte Jakobs. Im Frühjahr werde er auch selbst dorthin fliegen. Vor einer regulären Städtpartnerschaft sollte sich die Zusammenarbeit jedoch auf weiteren Gebieten verfestigen. Jakobs erinnerte daran, dass 2007 bei einer Umfrage der Verwaltung keine Potsdamer Schule Interesse an Partnerschaftsprojekten bekundet habe.

Versailles wäre nach Opole (seit 1973), Bobigny (seit 1974), Jyväskylä (seit 1985), Bonn (seit 1988), Perugia (seit 1990), Sioux Falls (seit 1990) und Luzern (seit 2002) die achte Partnerstadt Potsdams. Jakobs bekräftigte, dass die Partnerschaft nicht zu Lasten Bobignys ginge: "Wir werden Bobigny nicht aufkündigen." Versailles hat mit Nara (Japan), Puschkin, ehemals Zarskoje Selo (Russland), Canberra (Australien), Gießen (Deutschland) und Taipeh (China) derzeit fünf Partnerstädte.

Von Volker Oelschläger

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