Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 5 ° Schneeregen

Navigation:
Erste Oase in der Shopping-Wüste

An der Nedlitzer Straße siedeln sich Sky, DM, die Biocompany und ein Bekleidungsgeschäft an Erste Oase in der Shopping-Wüste

Die Einkaufswüste im Potsdamer Norden soll eine erste Oase erhalten: An der Nedlitzer Straße/Ecke Erich-Arendt-Straße entsteht ein Nahversorgungszentrum mit Supermarkt, Drogerie, Biomarkt und einem Textilanbieter.

Der Bebauungsplan steht und seit gestern ist auch raus, welche Ketten sich in der Shopping-Meile ansiedeln – der Supermarkt „Sky“, eine Filiale der „Biocompany“ und die Drogerie „DM“. Wer Hemden und Hosen verkaufen wird, steht laut den Investoren aber noch nicht fest.

Das geplante Gebäude zieht sich als Eckbau längs der Erich-Arendt- und der Peter-Huchel-Straße hin, öffnet sich mit dem Parkplatz zur Nedlitzer Straße. Investor ist Manfred Schenk, Chef einer Pirmasenser Immobilienfirma. Sein zuständiger Mitarbeiter Patrick Panner stellte das Projekt gestern dem Potsdamer Gestaltungsrat vor. „Für die rund 2000 Quadratmeter Supermarkt-Fläche hatten sich alle großen deutschen Einzelhandelsketten beworben“, so Panner. Die Entscheidung sei dann am Ende für die Coop-Tochter „Sky“ gefallen, weil sie hochwertigere Produkte anbietet, in der Region noch nicht so bekannt sei und damit eine gesunde Konkurrenz zu anderen Anbietern in der Stadt bilden wird.

Das Gebäude selbst wird einstöckig mit einer Fassade aus Glas und Aluminium. Dabei soll das Aluminium teilweise klinkerartig angestrichen werden. Zur Wohnbebauung hin soll die Fassade mit Kletterpflanzen begrünt und aufgelockert werden.

„Wir haben auch Auflagen des Denkmalschutzes beachtet, weil die Sichtachsen vom Belvedere aus nicht beeinträchtigt werden dürfen“, sagte Panner. So dürfe es keine Spiegelungen durch das Flachdach geben.

Doch trotz aller Bemühungen von Investor und Architekt war der Gestaltungsrat nicht vollständig zufrieden. „Sie müssen die Umgebung beachten“, so Ratsmitglied Michael Bräuer. Dominiert werde diese von den „starken Klinkerbauten der ehemaligen Kaserne“. Deshalb komme eine „aufgehackte Fassade“ mit drei bis vier verschiedenen Materialien nicht in Frage.

„Das Einkaufszentrum darf kein Solitär werden, sondern sollte sich einpassen“, so Bräuer. Er schlug dem Architekt vor, sich auf Glas und Backstein als Baumaterialien zu beschränken. (Von Jürgen Stich)

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
dfdbc0d4-af48-11e7-b225-97bf4e5da6db
Potsdam – damals und heute

Zeitreise durch Potsdam: Anhand von historischen und aktuellen Aufnahmen zeigt die MAZ, wie sich die Stadt Potsdam verändert hat – und was wieder aufgebaut wurde. Besuchen Sie mit Klick durch die Galerie Potsdams markante Ecken – damals und heute.

Die Karikaturen des Potsdamers Hafemeister

Jörg Hafemeister karikiert seit Jahren die Potsdamer Lokalpolitik. Nun hat er immer mittwochs seinen festen Platz im Potsdamer Stadtkurier. Wir zeigen an dieser Stelle alle Karikaturen.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg