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Potsdam Erste Pläne für neues Strandbad
Lokales Potsdam Erste Pläne für neues Strandbad
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In der Bootshalle des Seesportclubs. Quelle: Friedrich Bungert
Babelsberg

Der Umzug des Stadtbades Babelsberg auf das Gelände des benachbarten Seesportclubs Potsdam wird deutlich teurer, als bisher angegeben. Nach einer Mitteilung der Verwaltung für die Mitglieder des Hauptausschusses wird allein der Neubau eines Funktionsgebäudes auf 3,64 Millionen Euro kalkuliert. Bisher war von 3,2 Millionen Euro insgesamt die Rede.

55 Prozent des Aufwandes für das neue Gebäude könnten über eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ kommen. Der Antrag wurde laut Verwaltung fristgerecht zum 31. August gestellt, muss noch vom Hauptausschuss bestätigt werden. Das Gremium tagt nächsten Mittwoch.

Über die Neuaufteilung der Wassergrundstücke am Südrand des Babelsberger Parks laufen schon seit Jahren Verhandlungen zwischen Stadt, Stadtwerken und Schlösserstiftung. Die Stiftung, der ein erheblicher Teil der Flächen des Stadtbades gehört, möchte dort einen historischen Panoramaweg rekonstruieren. Der Drive führte über das Grundstück des heutigen Stadtbad-Funktionsgebäudes, das ebenso wie die in den 1950er Jahren errichteten Gebäude des Seesportclubs abgerisssen werden soll.

Das Stadtbad soll auf das Gelände des Seesportclubs versetzt werden. Wie berichtet, soll sich die Wiesenfläche des Bades um ein Drittel verkleinern. Das geplante Funktionsgebäude, das auf der Seeseite vor die alten Gebäude des Seesportclubs gesetzt wird, soll neben dem Stadtbad und den Seesportlern auch den Fußballern des nahen Bolzplatzes Nowawiese offen stehen.

Für das Stadtbad sind 560 Quadratmeter Gebäudefläche etwa für den Aufsichts- und den Kassenbereich, Personalräume, Lager, Werkstatt, Sanitäranlagen, Umkleiden und Gastronomie erforderlich. Der Seesportclub habe einen Mindestbedarf von 360 Quadratmetern für Bootshalle, Umkleiden, Büros, Sanitär, Mehrzweckraum und Lager.

Hinzu kämen für die Sportler bis zu 2000 Quadratmeter Freifläche für Slipanlage, Bootslager und Trainingsplätze sowie eine kleinere Steganlage. Keine Lösung gibt es bislang für einen neuen Anleger für größere Boote als wesentlicher Einnahmequelle der Seesportler.

Das neue Funktionsgebäude soll laut Verwaltung bis 2022 stehen. „Nach Fertigstellung des Neubaus folgt der Freizug der Bestandsgebäude (Seesportclub und Strandbad).“ Den Abriss de Altbauten übernimmt die Schlösserstiftung. Im November sollen die Stadtverordneten eine Beschlussvorlage zur Neugestaltung der Anlagen am Tiefen See bekommen.

Von Volker Oelschläger

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