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Potsdam Es ist gruselig im Filmpark Babelsberg
Lokales Potsdam Es ist gruselig im Filmpark Babelsberg
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11:52 24.10.2016
Dimo Schaulies als verrückter Hutmacher. Quelle: filmpark/Budweth
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Babelsberg

Mit Horrorfilmen hat der Hutmacher nichts am Hut. „Gucke ich was Gruseliges, kann ich wochenlang nicht schlafen“, gesteht Dimo Schaulies. Seltsam für einen, der Horrornacht für Horrornacht in den Filmpark Babelsberg auszieht, Besucher das Fürchten zu lehren. Insgesamt sieben Horrornächte gibt es in diesem Schocktober im Filmpark – die letzten finden vom 28-30.Oktober statt – und Schaulies lädt als irrer Hutmacher zur „Bloody Tea Party“ mit vielen unheimlichen Gestalten aus dem „Alice im Wunderland“-Universum ein. Zum vierten Mal ist der 30-Jährige als Darsteller dabei. Als einer von 200 Monstern und Mutanten, die den Filmpark unsicher machen. Nur noch am kommenden Wochenende bleibt Interessierten dazu die Zeit.

An diesen Tagen wird es gruselig

Die letzten Horrornächte finden dieses Jahr vom 28.-30.  Oktober statt. Einlass ist jeweils um 18.15 Uhr, ab 16 Jahre (Ausweiskontrolle) oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Das Kartenkontingent ist begrenzt. Vorbestellung: Tel. 0331/72 12345, Mo.-Fr. 8-22 Uhr.

Aufgrund
besonderer Schockeffekte sind einige Horror-Attraktionen für Schwangere, Menschen mit Herzschrittmachern und/oder Kreislauferkrankungen sowie Epileptiker nicht geeignet.

Zuvor amüsierte sich Halloween-Fan Schaulies als Gast selbst bei den Horrornächten – und „fand es so geil, dass ich unbedingt mitmachen wollte“. Also ging er zum Monster-Casting von Tina Knaus und Andrej Baranow und überzeugte mit Gruseltalent. Und nicht nur das. Schaulies, im bürgerlichen Leben Rettungssanitäter, ist ein erfahrener „Schminker“. Bei Einsatzübungen im Job ist er Experte für „realistische Unfalldarstellungen“, kann also Wunden und Verletzungen täuschend echt aussehen lassen. Diese Kenntnisse machten ihn im Freundeskreis zum begehrten Maskenbildner für Halloween-Partys.

Wenn spitze Schreie durch den Filmpark Babelsberg hallen, weil die Besucher von Monstern, Mutanten, Zombies und Film-Serienkillern gehetzt werden – heißt es: Hallo, hier ist der Schocktober! Vom 28. bis zum 30.Oktober kann man sie noch treffen, die mehr als 200 gruseligen Gestalten. Mitten in Potsdam. Wir haben einige Eindrücke, was Sie erwartet.

Spektakuläre Optik allein macht keinen guten Erschrecker, „man muss mit der Psyche der Besucher spielen können“, sagt Schaulies, dessen Frau Rebecca (27) und seine Schwägerin Ricarda (26) die Gäste der „Bloody Tea Party“ mit Gänsehaut überziehen wollen. Großes Kompliment für Schaulies: „Ein Besucher hielt mich für Johnny Depp.“ Depp gibt in Tim Burtons „Alice“-Verfilmungen den Hutmacher – in der familienfreundlichen Variante. Schaulies ist als Hutmacher das Cover-Model der diesjährigen Horrornächte und auf Plakaten und T-Shirts zu sehen. Im siebten Jahr gibt es erstmals ein begrenztes Kontingent an Karten für die Horrornächte im Vorverkauf.


Von Ricarda Nowak

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