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Exhibitionismus am Heiligen See: Nur ein Zeuge

Stand der Ermittlungen der Polizei Potsdam Exhibitionismus am Heiligen See: Nur ein Zeuge

Ein angeblicher Fall von Exhibitionismus in Potsdam hatte diesen Sommer bei Facebook hohe Wellen geschlagen und für viele Hasskommentare gesorgt. Der Grund: Die jungen Männer, die vor einem Kind und vielen Badegästen an sich manipuliert haben sollen, sollen südländisch ausgesehen haben. Aber was ist dran an dem Fall?

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Der Heilige See in Potsdam ist eine beliebte Badestelle.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Im Fall des angeblichen Exhibitionismus vor Kindern und weiteren Badegästen diesen Sommer am Heiligen See in Potsdam sind die Ermittlungen der Polizei noch nicht abgeschlossen. Das teilte Sprecherin Jana Birnbaum auf Anfrage mit.

Die Polizei hatte von Amts wegen Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs gegen Unbekannt aufgenommen und am 5. August einen Zeugenaufruf gestartet. Bis heute hat sonst niemand zu dem Geschehen Anzeige erstattet.

Der Vorfall soll sich am Nachmittag des 25. Juli, einem Montag, ereignet haben. Wie die Polizei damals berichtete, sollen fünf junge Männer am Strand vor einer Frau, ihrem Enkelkind und zahlreichen weiteren Badegästen öffentlich und für alle sichtbar an ihren entblößten Geschlechtsteilen manipuliert haben.

Empörung nach Vorfall am Heiligen See

Zuvor hatte sich die Nachricht von dem Vorfall wie ein Lauffeuer über Facebook verbreitet. Der Originalpost mit einer emotionalen Schilderung des Geschehens stammte von einem Mann, der behauptete, der Vater des betroffenen Kindes zu sein. Es gingen unter dem Post viele fremdenfeindliche Äußerungen und Hasskommentare ein. Bei den Exhibitionisten soll es sich um Männer „mit südländischem Aussehen“ gehandelt haben.

Trotz des Zeugenaufrufs der Polizei und der angeblich vielen Badegäste, die das Geschehen mitbekommen haben, hat sich bisher nur ein Zeuge gemeldet. Dessen Hinweis wurde „mit negativem Ergebnis abgeprüft“, so die Polizeisprecherin. Mutmaßliche Tatverdächtige sind noch nicht ermittelt worden.

Weitere Informationen wollte die Polizei mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht geben.

Von MAZonline

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