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Facebook-Account für das Potsdam-Museum

Rathaus lockert Richtlinie Facebook-Account für das Potsdam-Museum

Das Potsdamer Rathaus lockert die Richtlinien für die Nutzung sozialer Netzwerke. Zum Jahreswechsel sollen das Potsdam-Museum, die Stadt- und Landesbibliothek und eine Abteilung der Volkshochschule eigene Facebook-Auftritte bekommen. Bislang bekommen sie nur über den zentralen Auftritt der Landeshauptstadt Zugang zum sozialen Netzwerk.

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Das Potsdam-Museum kann im Januar auf Sendung gehen.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Das Potsdam-Museum, die Stadt- und Landesbibliothek sowie das Grundbildungszentrum der Volkshochschule bekommen voraussichtlich zum Jahreswechsel eigene Facebook-Seiten. „Im Prinzip streben wir diese Facebook-Auftritte zum 1. Januar 2018 an“, sagte Rathaussprecher Stefan Schulz am Mittwoch auf MAZ-Anfrage: „Wir müssen dazu jetzt aber noch im Einzelnen darüber reden, unter welchen Kriterien und mit welchem Personal dies dann im Detail umgesetzt wird.“

Bislang laufen die Informationen dieser Einrichtungen für Facebook-Nutzer über die Seite der Landeshauptstadt. Kritik an dieser Praxis hatte es im Frühjahr vom Förderverein des Potsdam-Museums gegeben. Auf MAZ-Anfrage hatte das Rathaus damals bekannt gegeben, dass es „im Sinne einer einheitlichen Kommunikation ... nur einen zentralen Facebook-Auftritt für die Landeshauptstadt gibt, in den auch die städtischen Museen integriert werden“.

Der Museums-Förderverein kritisierte das als „völlig unzeitgemäße und starre Regelung“, mit der die Stadt „das eigene Museum im hoch flexiblen Wettbewerb der Potsdamer und Berliner Museumslandschaft“ schwäche. Fördervereinschef Markus Wicke verwies zudem darauf, dass eigene Facebook-Auftritte für städtische Museen längst bundesweit gängige Praxis seien.

Nach Angaben von Rathaussprecher Schulz hat eine interne Projektgruppe nun geprüft, wie die Kommunikation einzelner Einrichtungen über soziale Netzwerke gestärkt werden können. Voraussetzung eigener Seiten sei, dass die Einrichtungen bereits über eine eigene Öffentlichkeitsarbeit verfügen, um die Kommunikation kontinuierlich ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand absichern zu können. Mit der Berufsfeuerwehr ist eine erste kommunale Behörde bereits seit Februar via Twitter auf Sendung. „Das läuft sehr gut und wird toll angenommen“, sagte Schulz am Mittwoch.

Die Entscheidung für das Potsdam-Museum und die Bibliothek sei gefallen, weil beide Häuser den Bedarf angemeldet hätten. Die Volkshochschule habe „gesagt, sie ist noch nicht so weit“. Der Auftritt des Grundbildungszentrums der VHS diene vor allem der Vernetzung der Studenten mit ihren privaten Facebook-Accounts. Ein weiterer Kandidat für einen eigenen Facebook-Auftritt sei das Naturkundemuseum.

Offen ist der Umgang mit einer bereits existierenden Facebook-Seite für das Potsdam-Museum, die vom Netzwerk quasi als Fake-Account automatisch generiert wurde. Im Frühjahr hieß es dazu auf MAZ-Anfrage, die Stadt habe „keine Möglichkeiten, dagegen vorzugehen“.

Von Volker Oelschläger

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