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Potsdam Fall Elias: Mobile Wache schließt Dienstag
Lokales Potsdam Fall Elias: Mobile Wache schließt Dienstag
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15:53 28.07.2015
Die Polizei schließt ihre mobile Wache am Schlaatz am Dienstag. Quelle: Rainer Schüler
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Schlaatz

Bis Montagabend sind bei der Polizei über 800 Hinweise zu Elias eingegangen. Die meisten davon wurden bereits überprüft und ausermittelt, wie es bei der Polizei heißt. All das führte bisher nicht zur Aufklärung des Verschwindens und des Verbleibs von Elias. Die rund 60-köpfige Soko „Schlaatz“ führe ihre Maßnahmen jedoch intensiv weiter, versichert der Leitende Polizeidirektor Michael Scharf, Stabsleiter der Polizeidirektion West. Das schließe auch weitere Suchmaßnahmen nicht aus.

Am Dienstag wird die mobile Wache im Schlaatz abgebaut

Die von der Sonderkommission „Schlaatz“ am 17. Juli extra für die Hinweisaufnahme im Fall des vermissten Elias eingerichtete mobile Polizeiwache nahe des Bürgerhauses am Schilfhof steht ab Dienstag, dem 28. Juli, den Bürgern nicht mehr zur Verfügung. Zwei Polizeibeamte waren bis dahin rund um die Uhr als Ansprechpartner in dem vom THW gemieteten Führungsraum-Anhänger tätig. Das Hinweisaufkommen war allerdings in den letzten Tagen stark rückläufig, am vergangenen Wochenende ging lediglich noch ein Hinweis von Bürgern ein, was die Polizei zu dieser Maßnahme veranlasst hat.

Zivile Fahnder weiter im Schlaatz aktiv

Es wird nunmehr auf das Hinweistelefon 0331/5508 1108 sowie die Mailadresse: sokoschlaatz.pdwest@polizei.brandenburg.de als Möglichkeit zur Hinweisgabe verwiesen.

Unabhängig von der Schließung der mobilen Wache bleibt die Polizei mit einer verstärkten Streifentätigkeit sowie mit zivilen Soko-Ermittlern im Schlaatz präsent, sagte Scharf.

Von dem Jungen fehlt trotz beispielloser Suche jede Spur

Elias ist seit dem 8. Juli spurlos verschwunden. Am späten Nachmittag wurde er noch auf einem Spielplatz in der Nähe seiner Wohnung gesehen. Seitdem fehlt jede Spur von dem Jungen.

Kurz nach seinem Verschwinden lief eine beispiellose Suchaktion der Polizei an. Auch viele Anwohner unterstützten die Polizei. Ein Polizeisprecher nannte die Suche „ein Novum“. Allein, alle Anstrengungen brachten bisher keine Ergebnisse. Schloss die Polizei ein Verbrechen zu Beginn nahezu aus, hält sie es inzwischen für immer wahrscheinlicher.

Wir haben den Fall Elias in einer Chronik für Sie zusammengefasst. Alle Berichte zu dem Thema finden Sie auf unserer Sonderseite: www.MAZ-online.de/elias

Von Rainer Schüler

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