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Falsch verlegtes Abwasserrohr nervt Anwohner

Endlose Bauarbeiten in der Potsdamer Bendastraße Falsch verlegtes Abwasserrohr nervt Anwohner

Weil ein Abwasserrohr falsch verlegt wurde, müssen die Anwohner der Potsdamer Bendastraße schon wieder mit umfangreichen Bauarbeiten leben. Bereits in den vergangenen Wochen war die frisch sanierte Straße wieder aufgerissen worden. Bald geht der Bau-Horror in die zweite Runde.

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Nur vorerst beendet: Straßenbauarbeiten in der Bendastraße.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Babelsberg. Die Anwohner in der Bendastraße und an der Rudolf-Breitscheid-Straße 56 mussten beziehungsweise müssen weiterhin Nerven bewahren. Denn die Straßenarbeiten ziehen sich entgegen aller Planungen hin.

Zuerst war die Bendastraße 4 bis 8 dran: In einem Brief informierte der Energie und Wasserbetrieb Potsdam (EWP) die Anwohner am 21. April über eine missliche Situation: „Nachdem Sie über den langen Bauzeitraum seit Juni 2015 bis zur zwischenzeitlichen Fertigstellung der Straße und Gehwege die nicht unerheblichen Beeinträchtigungen durch die Bautätigkeiten geduldet haben, müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass die Freigabe der Straße und deren Inanspruchnahme noch nicht erfolgen kann“, hieß es in dem Schreiben. Erst nach der Fertigstellung der Oberfläche habe sich herausgestellt, dass es Mängel am Schmutzwasserleitungssystem gibt. Deshalb seien die weiteren Bautätigkeiten nötig. Die Arbeiten wurden daraufhin zwischen dem 21. April und dem 19. Mai durchgeführt.

Nun geht es in der Rudolf-Breitscheidstraße auf Höhe der Hausnummer 56 weiter. Vom 13. Juni bis 1. Juli werden hier ebenfalls im Straßenbereich Tiefbauarbeiten an der Schmutzwasserleitung und wiederherstellende Oberflächenarbeiten durchgeführt.

Auf Anfrage erläutert Stadtwerke-Sprecher Stefan Klotz die Verzögerungen: „Die Bohrarbeiten sind durch die Baugrundverhältnisse schwierig gewesen. Daher war nicht das gewünschte gleichmäßige Gefälle in der Abwasserleitung erreicht worden.“ Um ausreichende Gefälleverhältnisse herzustellen, mussten deshalb Teile der Leitung neu verlegt werden, so Klotz weiter. Bisher sei noch keine Bauabnahme erfolgt und keine vollständige Bezahlung der Leistung. Die durch die erneuten Arbeiten zusätzlich entstehenden Kosten würden von der Baufirma getragen, da es sich um eine Mängelbeseitigung handelt.

Von Ildiko Röd

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