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Falsche Kontrolleure in Potsdam unterwegs

In Busse und Straßenbahnen der ViP zocken Betrüger Fahrgäste ab Falsche Kontrolleure in Potsdam unterwegs

Abzocke in den Bussen und Bahnen der ViP in Potsdam – und es geht nicht um eine Fahrpreiserhöhung. Nein, der Verkehrsbetrieb warnt eindringlich vor falschen Kontrolleuren in Potsdam. Die Männer sollen widerrechtlich Geld von Fahrgästen gefordert haben.

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Falsche Kontrolleure in Potsdam unterwegs.

Quelle: MAZ

Potsdam. Achtung, Augen auf und Ausweis zeigen lassen. Mehrere Fahrgäste haben sich an den Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) gewandt und auf falsche, angebliche Kontrolleuren in den Bussen und Straßenbahnen der ViP aufmerksam gemacht.

Den Berichten zufolge soll sich eine Personengruppe aus bis zu fünf Männern als “ViP-Kontrolleure“ ausgeben, um von Fahrgästen widerrechtlich Geld zu kassieren.

Stefan Klotz, Sprecher der Stadtwerke, weist ausdrücklich daraufhin, dass es sich bei diesen Männern nicht „um Mitarbeiter der von der ViP für die Fahrausweiskontrolle beauftragten Firma handelt“.

Seit Anfang 2015 werden die Fahrausweiskontrollen in den Bussen und Straßenbahnen der ViP nämlich durch Mitarbeiter der GSE Protect Gesellschaft für Sicherheit und Eigentumsschutz mbH durchgeführt. Diese können sich durch einen Kontrolleursausweis legitimieren. Zudem werden den Fahrgästen ohne gültigen Fahrausweis entsprechende Dokumente einschließlich eines Zahlscheines ausgehändigt.

Kunden, die bereits Kontakt mit den falschen Kontrolleuren hatten oder sich nicht sicher sind, können sich an die ViP-Kundenhotline 0331 661 4275 wenden. Ihre Daten werden vertraulich bzw. anonym behandelt.

Die ViP wird gegen die Betrüger Anzeige erstatten.

Nicht zum ersten Mal

Bereits vor rund fünf Jahren, Mitte Mai 2010, warnte die ViP vor falschen Kontrolleuren. Damals berichtete Stefan Klotz, dass die Männer „widerrechtlich Fahrgäste aufforderten, 40 Euro bar zu bezahlen oder das Fahrzeug zu verlassen“.


Falsche Kontrolleure auch bei der EWP bekannt

Auch eine andere Tochtergesellschaft der Stadtwerke Potsdam kennt das Problem. Im Jahr 2012 hatten sich mehrere Kunden bei den Stadtwerken gemeldet. Demnach zogen angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke von Haustür zu Haustür. Angeblich wollten sie Wasserproben entnehmen und vor Ort analysieren. Dazu wurden telefonisch Termine vereinbart.

Eine solche Untersuchung gab es zu diesem Zeitpunkt aber nicht. Die Wasserqualität wird in den Wasserwerken und im Rohrnetz gemäß der Trinkwasserverordnung kontrolliert. .Zudem werden, so die EWP, grundsätzlich nicht vor Ort abgewickelt.

Von MAZonline

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